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Bündelung der KräfteVW-Aufsichtsrat berät über Allianz mit Ford

Der Aufsichtsrat des Autobauers Volkswagen berät am Donnerstag in Wolfsburg über eine mögliche Ausweitung der Zusammenarbeit mit Ford.

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Die Autoriesen kooperieren bereits im Segment der leichten Nutzfahrzeuge und Pick-ups, um Hunderte Millionen Euro an Entwicklungskosten zu sparen. VW-Konzernchef Herbert Diess und Ford-Chef Jim Hackett hatten aber stets die Möglichkeit offengelassen, auch bei der Elektromobilität und dem autonomen Fahren ihre Kräfte zu bündeln. Beide Felder sind ebenfalls mit hohen Entwicklungsausgaben verbunden. Ein VW-Sprecher sagte offiziell zum Verhandlungsstand nur, dass die Gespräche zwischen den Unternehmen gut liefen.

Allianz könnte größer werden

Offiziell wollte ein VW-Sprecher im Vorfeld zum Verhandlungsstand nur sagen, dass die Gespräche zwischen den Unternehmen gut laufen. Auch Diess hat das immer wieder betont. Doch offenkundig haben sich die beiden Konzerne mit dem schwierigen Teil ihrer geplanten Allianz aus guten Gründen mehr Zeit gelassen.

Denn es geht ums Geld: Wie viel ist Ford der MEB wert? Wie teuer käme VW eine Beteiligung an Fords Autonom-Tochter Argo AI - und wollen die Wolfsburger überhaupt einsteigen? Diess will möglichst wenig Kapital zuschießen, auch weil der Konzern im längst nicht ausgestandenen Dieselskandal die Kassen schonen will. Doch der ehemalige Möbelverkäufer Hackett gilt als harter Verhandler.

Mit einer Kooperation würden sich die beiden Autoriesen aus Wolfsburg und Detroit auch gegen das Silicon Valley stemmen. Denn die Google-Schwesterfirma Waymo und der Fahrtenvermittler Uber aus der Gegend um San Francisco gelten als fortgeschritten, wenn es um das autonome Fahren geht.

 

Kommentare (1)

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fwf
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Gute Idee ?

Ob eine Allianz mit Ford gut für VW sein wird, darf zumindest bezweifetlt werden, sieht man die ehemaligen Beteiligungen von Ford bei Jaguar, GM bei Saab und Chrysler bei Daimler Benz. Sie haben für die Firmen nicht gutes gebracht, die amerikanischen Vorstellungen vom Autobau passen halt nicht zu den europäischen Qualitätsmarken.

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