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In nächsten MonatenAuch beim Verbund steigen die Strom- und Gastarife

Für Haushalts- und Gewerbekunden: Der Energiekonzern Verbund hebt aufgrund gestiegener Großhandelspreise die Tarife an. Gesatmtkosten erhöhen sich bei Strom um neun Prozent und um 7,6 Prozent bei Gas.

© (c) APA (HELMUT FOHRINGER)
 

Zahlreiche Landesversorger haben ihre Energietarife bereits angehoben, jetzt dreht auch der Verbund an der Preisschraube. Der Energiekonzern wird "in den kommenden Monaten die Strom- und Gastarife anpassen", wie in einer Aussendung mitgeteilt wird.

"Die Gesamtkosten (Energie, Netz, Steuern und Abgaben) werden sich im Durchschnitt um neun Prozent beim Stromtarif und um 7,6 Prozent beim Gastarif erhöhen", so der Verbund und nennt folgendes Beispiel: "Für eine vierköpfige Familie in Wien mit einem jährlichen Durchschnittsverbrauch bei Strom von 3500 Kilowattstunden bzw. bei Gas von 14.000 Kilowattstunden bedeutet das einen monatlichen Mehrbetrag von ca. 4,9 Euro (Strom)  bzw. ca. 5,9 Euro (Gas)". Kunden, die mit dieser Preisanpassung nicht einverstanden sind, können dieser schriftlich widersprechen. In diesem Fall läuft der Energieliefervertrag mit Verbund nach einer mehrwöchigen Frist aus.

"Marktpreis für Strom in drei Jahren verdoppelt"

Als Begründung führt der Verbund die Entwicklung der Großhandelspreise an: "Der europäische Großhandelspreis für Strom wird vor allem durch die Entwicklung der steigenden Primärenergiepreise für Kohle, Öl und Gas sowie der Preise für CO2-Zertifikate beeinflusst. In der Folge hat sich der Marktpreis für Strom in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelt." Das Inkrafttreten der Strompreiszonentrennung zwischen Deutschland und Österreich am 1. Oktober 2018 habe die Großhandelspreise zusätzlich erhöht. Auch der Österreichische Gaspreisindex (ÖGPI) sei 2018 um fast 20 Prozent gestiegen.

Die günstigsten Energieversorger

Der Energieregulator E-Control bietet mit dem Tariflakulator einen Überblick über die individuell jeweils günstigsten Strom- und Gastarife. Hier finden sich auch alle Informationen zu einem Anbieterwechsel.

Für Gewerbeunternehmen gibt es einen eigenen Tarifrechner.

Die Strom- und Gasrechnung besteht aus drei Teilen: Den reinen Energiekosten, den standortabhängigen Netztarifen sowie Steuern und Abgaben.

Seit Mitte 2018 haben in Österreich bereits mehrere große Stromlieferanten ihre Preise erhöht. Mit 1. Juli teurer wurde Elektrizität bei der Salzburg AG, die EnergieAllianz (Wien Energie, EVN, Energie Burgenland) war mit 1. Oktober dran. Per Jahresbeginn 2019 gab es Preiserhöhungen bei der Energie Steiermark, der Tiroler Tiwag und der Innsbrucker IKB.

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