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Höhere PreiseBei diesen Versorgern steigen bald die Stromtarife

Nach mehreren Strompreiserhöhungen seit Mitte 2018 setzen sich die Verteuerungen bei Elektrizität im neuen Jahr fort.

© (c) Jürgen Fuchs (Jürgen Fuchs)
 

Hintergrund für die Tarifanpassungen sind höhere Beschaffungspreise für die Versorger an den Energiemärkten, die sich auch am Niveau der Strom-Großhandelspreise orientieren. Mehr kostet Strom ab Jänner bei der Energie Steiermark, der Tiroler Tiwag und der Innsbrucker IKB.

Für die Kunden der Energie Steiermark verteuert sich Strom Anfang 2019 um rund acht Prozent für einen durchschnittlichen Haushaltskunden, hatte das Unternehmen bereits Ende September mitgeteilt. Als einen der Gründe dafür verweist man auch auf die seit Oktober wirksame Auftrennung der früher gemeinsamen Strompreiszone Österreich-Deutschland. Seit der letzten Strompreiserhöhung durch die Energie Steiermark 2012 seien die Tarife mehrfach reduziert worden - zuletzt 2015 um elf Prozent -, betonte das Unternehmen.

Viele Versorger haben Tarife schon 2018 angehoben

Bei der Tiwag steigt der Gesamtstrompreis zu Jahresanfang um rund 5 Prozent, die reine Energiekomponente - die nur rund ein Drittel der Rechnung ausmacht - um etwa 14 Prozent. Betroffen seien in etwa 200.000 Kunden. Die Tiwag verweist neben der Entwicklung an den Energiemärkten ebenfalls auf die Preiszonentrennung.

Die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) verteuern den Strom Anfang 2019 für alle Tarifkunden ebenfalls um 0,97 Cent pro Kilowattstunde (kWh), wie auch die Tiwag. Bei der IKB geht es um rund 80.000 Kunden. Insgesamt erhöht zu Jahresbeginn mehr als ein Dutzend Versorger Stromtarife, überwiegend kleinere Anbieter.

Seit Mitte 2018 hatten in Österreich bereits mehrere Stromlieferanten ihre Preise erhöht. Schon mit 1. Juli teurer wurde Elektrizität bei der Salzburg AG, die EnergieAllianz (Wien, NÖ, Burgenland) war mit 1. Oktober dran.

 

Überblick

Eine Übersicht und die Details zu den  Erhöhungen gibt's beim Energieregulator E-Control unter "aktuelle Energiepreisänderungen"

Den jeweils günstigsten Tarif können sich Konsumenten beim Tarifkalkulator der E-Control ermitteln lassen

Kommentare (12)

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GustavoGans
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Pullstrom mit 86% Preiserhöhung!!!

"... Dies führt zur nachstehenden Preisanpassung Ihres Tarifes Full Pull-Durchblicker, gültig ab 01.01.2019:
Anpassung Arbeitspreis von 4,1760 Ct/kWh brutto auf 7,788 Cent/kWh brutto..."

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GustavoGans
0
5
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So wurde 2015 noch auf der Seite von Pullstrom geworben (noch heute abrufbar)

Hinter dieser Internet-Erfolgsmarke stehen die Stadtwerke Klagenfurt. Die beiden STW-
Vorstände Dipl-Ing. Romed Karré und Mag. Christian Peham: „Mit Pullstrom verfügt der
Kunde über einen starken, sicheren und zukunftsorientierten Partner. Zahlreiche
Kunden in ganz Österreich vertrauen auf diese Kompetenz und profitieren bereits von
100 Prozent grünem Strom zum besten Preis! Warum soll man Geld verschenken,
wenn es doch Pullstrom gibt?“

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baldasar
2
1
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Ja und

Als Konsument oder Unternehmer kann man einfach zu einem billigeren Anbieter wechseln, lieber wird geraunzt..wo kann man noch in 5 min paar hunderter sparen...

->Tarifkalkulator der econtrol

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baldasar
1
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Ja und

Als Konsument oder Unternehmer kann man einfach zu einem billigeren Anbieter wechseln, lieber wird geraunzt..wo kann man noch in 5 min paar hunderter sparen...

->Tarifkalkulator der econtrol

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GustavoGans
0
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Nicht "ja und"

Ich habe schon vier Mal den Stromanbieter gewechselt. Pullstrom "prallt" auf seiner Seite mit folgender Aussage:

"Die neue Auflage der VKI-Aktion zeigt: Wer bei anderen Anbietern dauerhaft günstige
Energie beziehen möchte, muss sich jedes Jahr umschauen. Bei „Pullstrom“ erhält der Kunde automatisch jährlich sein aktualisiertes Bestpreisangebot und hat damit die
Sicherheit langfristig – und ohne sich darum kümmern zu müssen – vom besten Preis
Österreichs zu profitieren! Nicht ohne Grund hat sich bereits mehr als jeder Vierte, der
seit dem Marktstart von „Pullstrom“ den Anbieter gewechselt hat, für „Pullstrom“
entschieden!"

Davon ist aber leider weit und breit nichts zu sehen.

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scionescio
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Ein kleiner Vorgeschmack was uns bei einer größeren Verbreitung der e-Mobilität blühen wird ...

... funktioniert wie beim Angeln: zuerst mit kostenlosem Köder anfüttern, damit genug Fische kommen - und dann hängen sie am Haken ...

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archiv
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Wo bleiben die Informationen, dass in einigen ...

... Netzbereichen 2019 auch die Netzkosten massiv angehoben werden könnten?

Um rund 10 % beispielsweise im Netzbereich Kärnten und Klagenfurt - noch Fragen?

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f166811da3596b6cf3b5a77428e13f9a
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Warscheinlich wegen dem Murkraftwerk ;-)

Zum Glück hab ich mit der Energie Steiermark nichts zu tun.
Wenn man jedes Jahr den Anbieter wechselt kann man sich sehr viel sparen.

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iq66
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Netzbetreiberkosten

an denen bleibt man trotz Lieferantwechsel hängen. Und die Energie Stmk ligt da österreichweit im Spitzfeld...

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ratschi146
1
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bleiben wir

bei sparen bzw. einiges sparen bei jährlichen Wechsel.....

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f166811da3596b6cf3b5a77428e13f9a
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ich würde

monatlich 67€ zahlen, zahle aber durch den jährlichen wechsel nur 42€ inklusive Netzkosten, und 35€ im monat ist schon eher sehr viel.
Übrigens hab ich dennoch nicht soviel mit der energie stmk zu tun, ich zahl alles an montana und die machen sich das mit der energie stmk aus.

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Eisapfel00
2
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Tarifsenkung

Tarifsenkung um 11% - das ist zum Lachen.

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