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Tiefrot Weltweite Talfahrt an den Aktienmärkten beschleunigt sich

Handelskonflikt zwischen den USA und China droht zu eskalieren. Europas Börsen schließen auf tiefstem Stand seit zweieinhalb Jahren.

© (c) AP (Richard Drew)
 

Der Ausverkauf an den Aktienmärkten hat sich am Donnerstag noch beschleunigt. Ängste vor eskalierenden Spannungen zwischen den USA und China lasteten schwer auf den Kursen.

Die europäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag ihren Sinkflug fortgesetzt. Der Leitindex der Eurozone Euro-Stoxx-50 sackte um 3,31 Prozent auf 3.045,94 Punkte ab. Zuletzt stand er im Mai 2016 so tief. Zwischenzeitlich fiel er sogar auf 3.033,78 Punkte. Der DAX in Frankfurt brach um 3,48 Prozent auf 10.810,98 Zähler ein. Es war der größte Tagesverlust seit dem Brexit-Votum in Großbritannien im Juni 2016. Mit einem Minus von gut 16 Prozent seit Jahresbeginn droht dem Leitindex ein tiefrotes Börsenjahr 2018.

Auch die Wiener Börse hat unter den Kurseinbrüchen der internationalen Leitbörsen gelitten und ebenfalls tiefrot geschlossen. Der ATX fiel 99,03 Punkte oder 3,28 Prozent auf 2.917,15 Einheiten und rutschte damit auf sein tiefstes Niveau seit April 2017.

Auch US-Börsen knüpfen an Verluste an

Die US-Börsen haben am Donnerstag im Verlauf ebenfalls weiter schwere Kursverluste verzeichnet. Damit knüpften die New Yorker Aktienindizes direkt an ihre deutlichen Abschläge vom Dienstag an. Am Mittwoch war in Gedenken an den kürzlich verstorbenen ehemaligen US-Präsidenten George H.W. Bush nicht gehandelt worden.

Der Dow Jones fiel gegen 19.30 Uhr um 2,03 Prozent auf 24.518,92 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 1,69 Prozent auf 2.654,31 Zähler. Der technologielastige Nasdaq Composite gab um 0,76 Prozent auf 7.104,33 Einheiten nach.

Auch der Schweizer Aktienmarkt hat den Donnerstagshandel tiefrot beendet und damit den Abwärtstrend der Vortage verstärkt fortgesetzt. Der SMI startete unter 8.900 Punkten und durchbrach 8.800 und 8.700 Punkten ohne nennenswerten Widerstand. Das Minus von mehr als 3 Prozent ist der größte Tagesverlust des Leitindex seit dem 24. Juni 2016, dem Tag nach dem Brexit-Referendum in Großbritannien.

Festnahme von Huawei-Managerin als Hauptauslöser

Nach der Festnahme der Finanzchefin des chinesischen Technologie-Konzerns Huawei in Kanada droht der Handelskonflikt zwischen den USA und China zu eskalieren. Dabei hatte sich Peking bereit erklärt, die mit Washington vereinbarten Handelserleichterungen "sofort" umzusetzen. Dies betreffe landwirtschaftliche Produkte, die Bereiche Energie und Autos sowie andere Waren, sagte der Sprecher des Handelsministeriums, Gao Feng. Die USA hatten China für die Umsetzung ein Ultimatum von 90 Tagen gestellt.

 

Kommentare (10)

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diss
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Super!

Die Spekulanten zittern!

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Seiddochnettzueinander
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das ist der Anfang

Die Umverteilung geht weiter.
Immer wenns Jahrelang nach oben geht und alle kleinen im Boot sind wird es zum kentern gebracht und was passiert dann?
Ein sehr leicht zu durchschauendes Spiel welches seit anbegin der Börsen gibt nimmt seinen lauf.
Wer TV schaut und Schund liest wird das nie verstehen.
Nur wer sich ernsthaft informiert darf bei diesem Spiel mitmachen.

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Armergehtum
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Glauben die Menschen, dass wenn Trump poltert nichts mehr konsumiert wird?

Auch wenn die Börse talwärts geht, benötigen die Menschen trotzdem Medikamente, Knie-Hüftgelenke, Energie, Wasch- und Reinigungsmittel, Hygieneartikel, Brillen, Nahrung, Getränke, Babynahrung, Windeln, Medikamente usw.
D.h. jene Firmen, die Artikel des täglichen Bedarfs, Energiebereich, Gesundheit usw. herstellen, deren täglicher Kunde man ist, denen man vertraut - warum soll man sich nicht an diesen mit Anteilen (Aktien) beteiligen?
An der Börse scheint es so, dass die Produkte schlecht sind, wenn sie billig sind.
Beispiel DowJones auf 10 Jahre: Vor der Krise 2008 war der Stand bei ca. 14.000 Punkten, fiel in der Krise auf ca. 7.000 Punkte und steht heute bei über 24.000 Punkten.
Schwankungen gibt es immer, aber aufgund der Demographie (Menschenzuwachs) werden immer mehr Nahrungsmittel, Getränke, Hygiene- und Gesundheitsartikel, Energie usw. benötigt.
Vorausgesetzt für ein gutes Depot ist, nicht alles auf ein Pferd setzen (ca. 10 Positionen), längerer Anlagezeitraum (10 Jahre), Branchenmix und Ländermix.
Nicht schimpfen wegen der Angst - mit Mut kaufen.

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joe1406
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Ganz wichtig!

Rauf und runter an den Börsen - damit die Spekulanten Kassa machen können. Glaubt ja kein Mensch mehr, dass es wirklich etwas mit der "politischen Lage" zu tun hat. Krisen werden künstlich erzeugt und die Mächtigen der Welt sind nur das Werkzeug, die von den Finanzhaien wie Marionetten gesteuert werden. Und Trump hat sicher auch privat bereits längst ein paar Short Positionen eröffnet. Ein kleiner "Twitterer" und schon ist er um ein paar Millionen reicher.

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walterkaernten
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börsen

es muss ja keiner auf der börse spielen.
Das ganze war und ist immer ein zocken. War nie anders und wird nie anders sein.
Also für kleinanleger so wie es KOSTOLANI einmals gesagt hat:
Finger weg von den börsen. Besser in die ausbildung der kinder investieren.

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tosonny
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So ein Blödsinn

Sorry, auch wenn das Investment in die Kinder natürlich gut ist, ihre Begründung ist einfach nur mau und falsch. Buchempfehlung für Sie: Gerd Kommer, Souverän investieren (mit ETFs...prognosefrei und ohne Spekulation) für Einsteiger.

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schadstoffarm
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hat sie der Herr Kommer

auch auf einen Totalverlust hingewiesen ? Ich meine jetzt nicht den Buchpreis sondern das Geld das in ETFs steckt.

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joe1406
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Okay richtig!

Hat aber auch nur Sinn wenn die Eltern Netzwerke haben um ihren bestens ausgebildetem Nachwuchs auch ensprechende Jobs zu "vermitteln".

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SoundofThunder
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Danke Tump!

👎🏿

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ellen64
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Er geht vorher Short!

Manip.

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