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Höhere ZinsenÜberhitzung vermeiden: US-Währungshüter bremsen Wirtschaft

Chef der Chicagoer Fed: US-Wirtschaft läuft auf Hochtouren, zusätzliches Anschieben nicht nötig.

Die US-Wirtschaft läuft auf Hochtouren © Les Cunliffe - Fotolia
 

Die Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed werden nach Einschätzung eines hochrangigen Währungshüters im nächsten Jahr die Wirtschaft leicht bremsen. "Die US-Wirtschaft läuft auf Hochtouren", mit hohen Wachstumsraten, niedriger Arbeitslosigkeit und einer Inflation nahe dem Zwei-Prozent-Ziel, sagte der Chef der Chicagoer Fed, Charles Evans, am Freitag.

Es werde bald Zeit, die Wirtschaft nicht noch zusätzlich anzuschieben. Er ist dabei anderer Meinung als seine Fed-Kollegin Lael Brainard, die zuletzt erklärte, dass auch bei weiteren Zinserhöhungen die Wirtschaft noch weiter stimuliert werde. Die lockere Geldpolitik nach der weltweiten Finanzkrise hat die Konjunktur seit rund einem Jahrzehnt unterstützt - mit niedrigen Zinsen und zeitweise zusätzlichen Anleihenkäufen.

Die US-Wirtschaft dürfte dieses Jahr um rund drei Prozent wachsen. Die Erwerbslosenquote liegt bei unter vier Prozent. An der Börse rechnen Investoren mit weiteren Zinserhöhungen in diesem Jahr. Bis Ende 2019 dürfte der Schlüsselsatz dann bei rund drei Prozent liegen - und damit leicht über dem sogenannten neutralen Niveau, bei dem die Wirtschaft weder angeschoben noch ausgebremst wird.

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