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Ausblick 2020 eingetrübtKonzernchef Ploss: "Infineon ist nicht immun"

Der Infineon-Konzern bekommt die Corona-Krise der Autoindustrie zu spüren. Vorstand revidiert Ausblick 2020 nach unten. Aktionäre genehmigten sich 336 Millionen Euro Dividende. Cypress-Zukauf stärke in Krise.

Infineon-Vorstandsvorsitzender Reinhrd Ploss
© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Auf der Hauptversammlung am 20.Feber 2020 schien die Wirtschaftswelt noch heil, jedenfalls für die Infineon-Aktionäre. Da beschlossen sie eine Dividende von 0,27 Euro je Aktie - in Summe 336 Millionen Euro, die an die Aktionäre für der Erfolg des Geschäftsjahres 2019  ausgeschüttet wurden. In der selben Höhe wie schon im Jahr zuvor. Dass es das auch für das Geschäftsjahr 2020 geben wird, ist fraglich. Denn im Corona-Krisenjahr trifft der Stillstand der Automobilindustrie Infineon in der Automotivesparte spürbar. Nur mit Einbeziehung des US-Zukaufs Cypress werde es 2020 ein leichtes Umsatzplus geben. Ohne Cypress werde der Umsatz 2020 rund 7,6 Milliarden Euro betragen, um fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Im Herbst 2019 war man noch von fünf Prozent Steigerung ausgegangen. Die Segmentergebnis-Marge werde von 16,4 Prozent im Vorjahr auf 12 Prozent sinken. Diese in der Nacht auf Dienstag in einer Pflichtmitteilung vorab gemeldete revidierte Jahresprognose erklärt  Vorstandsvorsitzender Reinhard Ploss zur Stunde auf einer Pressekonferenz in münchen: "Infineon ist nicht immun gegen den massiven Rückgang der Weltwirtschaft!"

Kommentare (1)

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Hausberger
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Lesenswert?

Kurz-Arbeit und Dividende?

Geht das? Ja, natürlich, weil beides stützt die Wirtschaft! Sowohl das Kurzarbeitsgeld, wie auch die Dividende werden „verkonsumiert“!

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