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Von der Faszination edlen Geschmeides

Mit Kreativität, Handwerkskunst und viel Fingerspitzengefühl fertigt Wolfgang Fellner in Voitsberg wahre Kleinode an. Mit seinen Eheringworkshops macht er außerdem unzählige Paare glücklich.

Wolfgang Fellner ist Handwerker aus Passion. Seine Kunden schätzen seine unkonventionellen, formschönen Schmuckstücke © Ballguide
 

Die Lebensgefährtin eines gelernten Gold- und Silberschmiedes hat bestimmt eine besondere Affinität zu Schmuck, denkt der Laie. Mitnichten, Wolfgang Fellners bessere Hälfte gestand bereits zu Beginn ihrer Beziehung, dass sie kaum Schmuck trage. Der sympathische Meister schmunzelt, denn inzwischen besitzt seine Liebste nicht nur jede Menge davon, sie ist auch seine beste Werbeträgerin geworden. So wie seine Lebensgefährtin hat Fellner auch viele Brautpaare zum Strahlen gebracht. Zunächst waren es Freunde, die um selbstgemachte Ringe nachfragten, inzwischen haben viele weitere Paare unter fachkundiger Anleitung ihr Eheversprechen in Gold und anderen edlen Materialien besiegelt. Nach einer ausführlichen Vorbesprechung erweisen sich die Männer trotz ihrer größeren Hände oft als besonders geschickt. Aber es bedarf ja auch einiger Kraft, die Werkstoffe zu bearbeiten. Wobei übrigens zumeist die Frau den Ring des Mannes verfertigt und umgekehrt. Gleich aussehen muss da heute natürlich nichts mehr, wie überall ist Individualität gefragt. Zur Orientierung weist die Skizze dem angehenden Paar den Weg in Richtung Traumring des Wunschpartners.

Foto © Ballguide

Wandlungsfähig. Wolfgang Fellner machte bereits in der Schulzeit durch seine Kreativität und sein Zeichentalent auf sich aufmerksam. Als Designer individuellen Schmuckes hat er sich in der Region einen Ruf aufgebaut. Gelernt hat Fellner sein Handwerk in Graz, aus familiären Gründen und weil sein Herz nun einmal in der Weststeiermark verwurzelt ist, hat er sich schließlich aber doch in Voitsberg niedergelassen. Was ihn an seiner Arbeit immer wieder aufs Neue fasziniert ist der Vorgang vom Entwurf eines Schmuckstückes bis hin zur Fertigstellung. Wobei es durchaus vorkommen kann, dass das edle Stück auf dem Weg zur Vollendung noch die eine oder andere Metamorphose erfährt. Neben Naturmaterialien und Natursteinen, letztere kauft er bei einem Sammler, der seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat und seine Fundstücke auch gleich fachgerecht schleift, setzt Fellner auf unterschiedliche Techniken der Oberflächenbearbeitung wie das Schmoren und Hämmern. Aber er ist auch ein Bewunderer der alten Meister. So hat er selbst Jugendstilschmuck nach historischen Mustern gefeMeisterlich. Ein großer Wunsch des Gold- und Silberschmiedes wäre es, sein Wissen und Können weiterzugeben. Seine Mitarbeiterin, die auch bei der Gestaltung der Vitrinen viel Geschmack zeigt, war früher sein Lehrling. Für junge Menschen, die gerne ins Gewerbe hineinschnuppern möchten, steht ein Arbeitsplatz mit Spezialwerkzeug bereit. Mitzubringen wäre neben handwerklichem Geschick und einem guten Auge ein großes Quantum Geduld, denn wer mit Steinen im Wert von einigen Tausend Euro hantiert, sollte stets die Ruhe bewahren. Gut Ding braucht eben Weile und hochwertiger Schmuck bildet da natürlich keine Ausnahme. rtigt und weiß daher aus erster Hand, wie viel Arbeit dahintersteckt. Immer wieder bringen ihm Kundinnen und Kunden auch ihren Familienschmuck, wie eine Freundin, die den Ehering ihrer geliebten Großeltern in ihren eigenen einarbeiten ließ.

Geheimtipp des Landesin- nungsmeisters Rupert Hofer:

Haben Sie schon einmal eine Eierspeise aus Straußeneiern probiert? Noch nicht? Die Straußenfarm Vötsch bietet allerlei vom Vogel Strauß und lädt wie jedes Jahr herzlich zum Ostermarkt ein.
Termin: Von 16. bis 30. März, täglich von 10 bis 18 Uhr. Straußenfarm Vötsch, Pirkhof 57, 8562 Mooskirchen.
Kunsthandwerke Steiermark: wko.at/stmk/kunsthandwerke


Meisterlich. Ein großer Wunsch des Gold- und Silberschmiedes wäre es, sein Wissen und Können weiterzugeben. Seine Mitarbeiterin, die auch bei der Gestaltung der Vitrinen viel Geschmack zeigt, war früher sein Lehrling. Für junge Menschen, die gerne ins Gewerbe hineinschnuppern möchten, steht ein Arbeitsplatz mit Spezialwerkzeug bereit. Mitzubringen wäre neben handwerklichem Geschick und einem guten Auge ein großes Quantum Geduld, denn wer mit Steinen im Wert von einigen Tausend Euro hantiert, sollte stets die Ruhe bewahren. Gut Ding braucht eben Weile und hochwertiger Schmuck bildet da natürlich keine Ausnahme.
Millimeterarbeit und ein gutes Auge sind gefragt, wenn kostbare Materialien verarbeitet werden Foto © Ballguide

Steirisches Kunsthandwerk: Von Nesspressokapseln bis zu Uhrwerken

Nespressokapseln verarbeitet Angelika Gostentschnigg aus St. Peter im Sulmtal seit über zwei Jahren. Generell fertigt die Inhaberin von Angelika‘s Basteloase aus allem, was andere wegwerfen, hübsche Kleinigkeiten für Anlässe wie Valentinstag, Ostern, Muttertag, Weihnachten, Silvester und Geburtstag. Jedes Produkt ist ein Unikat, Wünsche werden entgegen genommen.

KK

Angelika Gostentschnigg bastelt hübsche Dinge aus Nespressokapseln

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Acryl heißt die große Leidenschaft von Bettina Petschauer aus Lannach. Seit vier Jahren arbeitet sie als freischaffende Künstlerin und gibt ihr Knowhow auch in Acryl-Kursen für Anfänger und Fortgeschrittene weiter. Seit Oktober 2016 verfügt Petschauer über ihr eigenes Atelier. Neben der Malerei beschäftigt sie sich mit Beton in Kombination mit Holz und Naturmaterialien.

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Bettina Petschauer arbeitet gerne mit Acryl, Beton und Naturmaterialien

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Reparaturen an Holz- und Blechblasinstrumenten sind die Berufung des gelernten Musikinstrumentenerzeugers Johannes Plenk aus Söding-St. Johann. Laufend hält er außergewöhnliche Reparaturen in einem Foto-Tagebuch auf Facebook fest. In der Werkstätte, die zugleich ein Musik-Fachgeschäft ist, gibt es alles vom Instrument bis hin zu Pflegeprodukten.

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Johannes Plenk führt ein Facebook-Tagebuch über seine Reparaturen

Thomas Windisch

Feinarbeit inspiriert Oliver Zupan, der Uhrwerken von der Pendeluhr bis hin zur Luxusarmbanduhr neues Leben einhaucht. Seit 2009 führt der gelernte Uhrmacher sein Geschäft in Rosental, die Wünsche seiner Kunden zu erfüllen und scheinen sie auch noch so unmöglich, liegt ihm am Herzen. Der Weststeirer, der mit 21 Jahren seine Meisterprüfung ablegte, ist auch als gerichtlicher Sachverständiger tätig.

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Oliver Zupan hat sich ganz der Reparatur von Uhren verschrieben

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