Der August ist noch nicht abgerechnet, wird aber jedenfalls ein Nächtigungsminus ausweisen, wofür es eine Summe von negativen Vorzeichen gab: die Teuerung, wodurch günstigere Zimmerkategorien gebucht, bei Nebenausgaben im Urlaub gespart und die Aufenthaltsdauer verkürzt wird. Die Lust, nach Corona wieder ins Flugzeug zu steigen. "Und die Unwetter haben uns dann sogar eine ganze Woche aus dem August herausgerissen", sagt Kärnten-Werbung-Chef Klaus Ehrenbrandtner. Was liegt also näher, als den Sommer, die für Kärnten touristisch wichtigste Jahreszeit, zu verlängern? Wenn es nach dem Spartenobmann und Hotelier Josef Petritsch geht, soll der Kärntner Sommer von April bis Oktober dauern oder noch besser: bis 2. November, wenn die Herbstferien enden.
Herbstkampagne in Kärnten
1,5 Millionen Euro für die Verlängerung des Sommers
Nach einem von Unwettern geprägten August muss der Kärntner Sommertourismus sich heuer unbedingt in die Länge ziehen. Am besten bis November. Mit einer großen Herbstkampagne sollen wanderfreudige, kulturbeflissene und erholungsbedürftige Urlauber abgeholt werden.
© Michael Stabentheiner/Kärnten Werbung