Dank wegweisender Entscheidungen vor sechs und mehr Jahrzehnten ist Kärnten heute Musterland für grüne Energie. Mehr als 100 Prozent des Stroms kommt – rein rechnerisch – aus erneuerbaren Quellen, erzeugt vor allem in großen Wasserkraftwerken. Solche wuchtigen Anlagen verändern das Landschaftsbild entlang der Drau und im Mölltal erheblich – aber wohl kaum jemand würde sich heute noch wünschen, dass Kärnten seinen Strombedarf aus Kohle, Öl, Erdgas oder gar Atomkraft decken soll.