Der Präsident von Friaul-Julisch Venetien, Massimiliano Fedriga, freut sich über die vielen österreichischen Besucher, die den Tourismus in der Nachbarregion Kärntens "beflügeln". In den Monaten zwischen Mai und August 2022 sind die Übernachtungen in der norditalienischen Region gegenüber den Vergleichsmonaten im Jahr vor der Pandemie 2019 um 2,3 Prozent gestiegen. Das Plus ist dem starken Wachstum bei den österreichischen Touristen zu verdanken, die die stärkste Ausländergruppe in der Region ausmachen.

Wie die Region Friaul in einer Presseaussendung mitteilte, ist die Zahl der Übernachtungen österreichischer Touristen um 5 Prozent gegenüber 2019 gestiegen. Bei den Deutschen kam es zu einem Plus von 15 Prozent. Besonders beliebt ist die Urlaubsregion Friaul auch bei Ungarn und Tschechen, ergab die Studie. "Wir haben es geschafft, die Rekordsaison 2019 zu übertreffen", kommentierte Fedriga bei der Vorstellung der Zahlen am Montag in Triest.

Hoffnung auf positive Wintersaison

Fedriga hofft auch auf eine positive Wintersaison. So werden in der Region die Skipasspreise nicht erhöht. "Unsere Bergortschaften werden somit attraktiver sein als andere Skigebiete in den Alpen, die sich für Erhöhungen bei den Preisen der Skipässe entschlossen haben", sagte Fedriga.

Ein Tagesskipass für das Weltcup-Skigebiet in Tarvis kostet laut Skiinfo.de 39,50 Euro, der gleiche Preis ist im Skigebiet Sella Nevea zu zahlen. In Kärntens beliebtesten Skigebieten Bad Kleinkirchheim und Nassfeld kostet eine Tageskarte für Erwachsene in der Hauptsaison 56,50 Euro.