Der Wohlfahrtsverband Oxfam mit Sitz in Den Haag hat berechnet, dass die Zahl der Milliardärinnen und Milliardäre seit 2020 um mehr als 570 auf 2668 gewachsen ist – Corona zum Trotz. Gemeinsam verfügten diese Superreichen über ein Vermögen von 12,7 Billionen Dollar. Während der Pandemie sei es um 42 Prozent gewachsen und entspreche nun 13,9 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Um die Jahrtausendwende entsprach der Besitz der Milliardäre erst 4,4 Prozent des weltweiten Reichtums. aut Oxfam gibt es weltweit 2668 Milliardäre, 570 mehr als noch 2020. Ihnen gehört ein immer größerer Teil der weltweiten Wirtschaftsleistung. Die Organisation fordert nun höhere Steuern für Konzerne und Superreiche.
 
Anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos fordert Oxfam nun höhere Steuern für Konzerne und Superreiche, um mit den Einnahmen Krisenfolgen abzufedern und soziale Sicherungssysteme zu stärken. Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie und steigende Preise für Energie und Lebensmittel befeuerten Armut und soziale Ungleichheit, so Oxfam in der Studie "Profiting from Pain".