Für 1000 neue BeschäftigteMagna kann Ausbau von slowenischem Standort fortsetzen

Die Umweltgenehmigung für eine Erweiterung des Werks in Hoce bei Maribor ist rechtskräftig. Mit der Realisierung will der Konzern noch auf eine günstige Marktlage warten.

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Bald kann Magna auch in Hoce ein vollwertiges Automobilwerk betreiben
Bald kann Magna auch in Hoce ein vollwertiges Automobilwerk betreiben © Magna
 

Der Autozulieferkonzern Magna kann die Ausbaupläne für seinen Standort in Slowenien fortsetzen. Die slowenische Umweltagentur hat dem Unternehmen eine Umweltgenehmigung für die Erweiterung seines Werks in Hoce bei Maribor ausgestellt, berichtete die Nachrichtenagentur STA.

Die Genehmigung sei rechtskräftig und könne nicht mehr angefochten werden, hieß es aus dem Unternehmen gegenüber der STA. Ausgerechnet die Umweltgenehmigung sorgte für Probleme bei dem bestehenden Werk, das im Frühjahr 2019 in Betrieb genommen wurde. Eine slowenische NGO bekämpfte die Genehmigung, was den Produktionsstart verzögerte.

Die neue Umweltgenehmigung ermöglicht es Magna, den Ausbau fortzusetzen und eine Baugenehmigung für zwei neue Gebäude zu beantragen, die an die bestehende Lackiererei angebaut werden sollen, berichtete die STA. Dabei handelt es sich um eine Karosserieproduktionsanlage und eine Montagelinie, womit am slowenischen Standort ein vollwertiges Automobilwerk entstehen wird. In der zweiten der drei geplanten Ausbaustufen sollen dort bis zu 1000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingestellt werden.

Bestehende Anlage steht seit März 2020 still

Allerdings beabsichtigt Magna, das Projekt erst dann fortzusetzen, wenn die Marktlage günstig ist und man neue Aufträge erhalten habe. Im Moment sei es wichtig, die weiteren Schritte planen zu können, hieß es zur STA.

Die bestehende Lackieranlage, die das 75 Kilometer weiter nördlich gelegene Magna-Steyr-Werk in Graz ergänzt, steht seit Beginn der Coronakrise im März 2020 still. Die Wiederaufnahme des Betriebs ist früheren Berichten zufolge im ersten Quartal 2022 geplant. Dann sollen die rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des slowenischen Werks, die derzeit in die Steiermark pendeln, wieder nach Hoce zurückkehren.

Kommentare (3)
bitteichweisswas
3
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Wenn Hoce voll läuft, wird Graz dicht gemacht.

Peterl123
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Die Untersteirer

haben die Südsteirer wirtschaftlich und kulturell schon um ein vielfaches überholt.

Hieronymus01
22
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Dann wohl auch in Punkto Bodenversiegelung.

Wäre wohl interessant wo die 1000 Arbeitskräfte herkommen.