Steirische Wirtschaft Appell für Öffnung: "Zuwarten ist wirtschaftlich nicht tragbar"

In den vergangenen Tagen gab es unterschiedliche Signale der Politik, ob der Lockdown am Wochenende tatsächlich endet. Der steirische Wirtschaftskammer-Präsident Josef Herk appelliert: „Wir müssen unsere Betriebe wieder öffnen lassen.“

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Der steirische Wirtschaftskammer-Präsident Josef Herk
Der steirische Wirtschaftskammer-Präsident Josef Herk © (c) Foto Fischer
 

Das Stimmungsbild präsentiert sich alles andere als einheitlich, das haben zahlreiche Wortmeldungen von politischen Entscheidungsträgern in den vergangenen Tagen gezeigt. Die große Frage: Wird der Lockdown - zumindest für Geimpfte - am kommenden Sonntag beendet, wie das die Bundesregierung versprochen hatte. Die finale Entscheidung könnte am Mittwoch fallen. Während Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP)  am Sonntag in der Pressestunde vehement für die Öffnung aller Bereiche plädierte und auch Tourismusministerin Elisabeth Köstinger auf ein Ende des Lockdowns drängte, gab es auch andere Stimmen. Der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) schätzte die Lage im Gespräch mit der Kleinen Zeitung anders ein und betonte: "Wir müssen jedenfalls der Gesundheit alles unterordnen. Möglicherweise kann man mit strengsten Regeln den Handel öffnen. Es könnte der Kompromiss sein." Auch der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) sowie Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) und Grünen-Klubchefin Sigrid Maurer sprachen sich nur für vorsichtige Öffnungsschritte aus. 

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kritik53
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Immer

wenn Herk den Mund aufmacht, kommt dabei Blödsinn heraus, das der Wirtschaft schadet.
Obwohl ich selbst wirtschaftlich vorbelastet bin, schäme ich mi9ch für diese Person, die sich als Sprecher aller Wirtschaftstreibenden fühlt.

isteinschoenerName
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Zwar gehen die Infektionen (auf ein immer noch nicht tragbares Level) zurück,


aber auf den Intensivstationen sind wir gerade auf dem Peak mit Patienten und täglichen Todesfällen. Man muss kein Genie sein, um sich ausrechnen zu können was passiert, wenn wir jetzt alles wieder aussperren. Aber dauerhafte Gesundheitsschäden (viele LongCovid-Fälle!) kann sich unsere Gesellschaft scheinbar leisten. Das aktuelle Quartalsergebnis steht über allem.

wiwo64
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@ist.....

Ja, leider ist dann auf einmal ein Menschenleben eben nur mehr einen Bruchteil des Vorweihnachtsumsatzes wert. Jede(r) der nun einen geliebten Menschen an Corona verliert, kann sich aber dafür dann bei Herrn Herk "bedanken".
Wir wissen es kaum, wo und wie wir uns anstecken. Und leider werden selbst die Lockdownmaßnahmen nur von den wenigsten zumindest einiger Maßen mitgetragen.
Aber vielleicht hat ja die Wirtschaftskammer einen Plan wie man das Personal in den Intensivstationen und in den Covidstatioen bei "Laune" hält, damit uns die Leute nicht reihenweise umkippen und den Dienst quitieren?
Aber klar - dafür ist die WK natürlich NICHT zuständig.
Solidarität sieht anders aus Hr Herk.

Patriot
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2 G und penible Kontrolle durch die Unternehmen!

Dann können wir aufsperren, Herr Herk, sonst nicht!
Nur die Coronaentschädigungen einstreifen und nichts dazu beitragen, dass wir Corona halbwegs im Zaum halten können, geht nicht!

stprei
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2G

Konsequentes 2G in Handel und Gastro samt Maske, das durchgängig kontrolliert und zwar mit App und Ausweis. Das ist in anderen Ländern (ohne Lockdown) gängig und wir dort auch peinlich genau kontrolliert. Zu jedem Scan des QR-Codes wird der Ausweis angeschaut, sonst kommt man nicht rein. Aber dazu muss sich halt auch die Wirtschaft durchringen.

herwag
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:-(((

das ist eben das woran ich stark zweifle - kontrollen ? was ist das ? - hat man bei vielen gastbetrieben nicht festgestellt !