Eine Bank kann auch an zu viel Geld auf den Konten ihrer Sparer leiden. Vor allem, wenn es sich um Gratis-Sparkonten handelt und mit den gebunkerten Milliarden nichts passiert. In Zeiten von Strafzinsen, die Banken für das Parken bei der EZB zahlen, ist das ein Verlust-Geschäftsmodell. So ist es der ING-Bankengruppe mit ihrem Privatkundengeschäft der Österreich-Niederlassung gegangen. Statt dieses allerdings kostspielig abzuwickeln, fand die ING in der Post einen glücklich wirkenden Abnehmer dieses Geschäftszweigs mit etwa 100.000 Kunden. Jetzt ist die Übernahme endgültig von allen Aufsichtsbehörden abgesegnet. "Das erfolgte Closing ist ein ganz wichtiger Meilenstein", sagt Post-Chef Georg Pölzl.