Neue RichtlinieBald wird den Konzernen in die Bücher geschaut

EU-Parlament gab den Weg frei für eine Steuertransparenz-Richtlinie für globale Konzerne. Für die Verhandler ein großer Etappensieg, für Kritiker noch zu wenig.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Finale Abstimmung erfolgt: Steuertransparenz-Richtlinie der EU wird umgesetzt
Finale Abstimmung erfolgt: Steuertransparenz-Richtlinie der EU wird umgesetzt © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Evelyn Regner (SPÖ), die die Richtlinie als Berichterstatterin für das EU-Parlament verhandelt hat, sieht das „Public country-by-country reporting“ (CBCR) als einen wichtigen Etappensieg für mehr Steuergerechtigkeit: „Fünf lange Jahre mussten wir gegen Widerstände aus der Finanzindustrie und den EU-Mitgliedstaaten ankämpfen, aber jetzt ist es so weit. Die öffentliche EU-Konzernsteuererklärung wird Gesetz.“

Kommentare (1)
Peterkarl Moscher
0
0
Lesenswert?

Wahrheit tut weh !

Gute Entscheidung, wenn ein Stammbetrieb in Wien noch in Deutschland, Spanien
in der Tschechei und in Ungarn " Töchter " hat so wurden regelmäßig die gegenseitigen Rechnungen immer so hin und her geschickt, das zum Schluss in
keinem Land Steuern gezahlt wurden. Vom Betrug der MWst ganz zu schweigen !
Abgabenverkürzung das ist in diesen Firmen das Hauptziel.