Systeme wieder im Anlaufen Sparkassen: Massive IT-Störung legte Online-Banking und Schalter lahm

Seit Dienstagfrüh gibt es grobe Probleme bei der Erste Bank und den Sparkassen: Geldautomaten, Münzzähler oder die Einzahlung in Sparkassen funktionierte nicht. Auch beim Online-Banking hakte es. Im Laufe des Abends sollen die Systeme wieder normal laufen, verspricht die Bank.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Symbolbild
Symbolbild © APA/EPA/Helmut Fohringer
 

Die seit Stunden andauernden IT-Probleme bei der Erste Bank und den Sparkassen will der Mutterkonzern Erste Group noch im Tagesverlauf beheben. "Die Systeme sind im Anlaufen und sollten im Laufe des Abends wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen", teilte die Bank auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag mit.

Die Störung in Österreich, die Auswirkung auf den gesamten Zahlungsverkehr der Bankengruppe habe, sei auf einen Ausfall von Netzwerkkomponenten zurückzuführen. "Durch eine fehlerhafte, zentrale Komponente im Netzwerk kam es heute zu einer Unterbrechung unserer Systeme", hieß es zur Begründung. Gemeinsam mit dem Hersteller sei die Ursache behoben worden.

Angriff von außen wird ausgeschlossen

Einen Angriff von außen schloss die Erste Group aus. Kundendaten oder Kundengelder seien zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen, teilte die Bank weiter mit. Ebenfalls nicht betroffen seien die lokalen Banksysteme bei den osteuropäischen Töchtern. Angaben zu einer möglichen Schadenssumme machte das Institut nicht.

Die Bank ist den Angaben zufolge seit 8.00 Uhr früh von einer Störung der Online-Plattform "George" betroffen. Darüber hinaus gebe es auch Probleme mit Kartenzahlungen sowie mit Bargeldabhebungen am Automaten, meldete die Bank auf Twitter. Die Erste Bank ist Österreichs größtes Geldhaus und Spitzeninstitut der Österreichischen Sparkassengruppe. Die Bankengruppe zählt über 1.000 Filialen und 3,8 Millionen Kunden.

Um kurz vor 13 Uhr konnte man sich in der George-App noch nicht wieder einloggen
Um kurz vor 13 Uhr konnte man sich in der George-App noch nicht wieder einloggen Foto © Screenshot / George APP

Kommentare (11)
Smusmu
1
12
Lesenswert?

Bargeld

Genau deshalb habe ich grundsätzlich immer Bargeld mit.

melahide
3
7
Lesenswert?

Ah

Jetzt geht das wieder. Witzig. Vor zwei Wochen waren schon alle“Zählmaschinen“ außer Gefecht. Und die sind mit den Tresoren gekoppelt. Wir wollten für die Firma Geld holen - keine Chance!

freeman666
0
29
Lesenswert?

Privat mag es ja nur ärgerlich sein

für Firmen aber bedeutet es teilweise spätere Warenfreigabe und Ähnliches.
Eine Störung die ein paar Stunden dauert ist ja noch verkraftbar, aber ein ganzer Tag ist teilweise echt ein Problem.

Hgs19
5
12
Lesenswert?

Testlauf oder Erpressung ?

... oder wirklich nur ein Systemfehler...?

hfg
13
2
Lesenswert?

Hoffentlich kein Bankraub

Das wäre furchtbar.

spainman
15
4
Lesenswert?

Megacrash möglich?

Kennt sich jemand hier im IT-Bankenwesen gut aus: ist es möglich durch einen Megacrash in der IT-Zentrale alle Daten zu Kontostand usw. zu löschen oder unwiederbringlich zu verlieren?

DukeNude
0
5
Lesenswert?

hoffentlich

es wird wohl hoffentlich mehrfache backups geben

Ragnar Lodbrok
10
4
Lesenswert?

aber nur bei denen,

der Kontostand mehr als 10.000,- aufweist....

ronin1234
30
7
Lesenswert?

Reaktion

Zum Glück gibt es noch Bankangestellte die alles analog erledigen können.

VH7F
0
38
Lesenswert?

Ohne EDV steht alles

Ebenfalls ohne Strom, keine Kassa usw.

amiraith
0
51
Lesenswert?

leider nicht so einfach

ohne IT können auch die Angestellten vor Ort nichts machen