Streik am Freitag Kein Abkommen zwischen Alitalias Gewerkschaften und Nachfolge-Airline

Zwischen den Gewerkschaften der maroden Airline Alitalia und der Nachfolgegesellschaft ITA, die am 15. Oktober startet, ist es zu keiner Einigung gekommen. Streik am Freitag bestätigt.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
© (c) AP (Mauro Scrobogna)
 

 ITA habe keine Garantien zum Erhalt der Jobs der 11.000 Alitalia-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gegeben, berichteten die Gewerkschaften. Die Vertreter der Arbeitnehmerorganisationen protestierten in der Nacht auf Dienstag vor dem ITA-Sitz im römischen Viertel EUR. Die Alitalia-Gewerkschaften bestätigten einen am Freitag geplanten Streik im Luftverkehr. Eine Protestdemonstration ist am Dienstagnachmittag im Zentrum von Rom geplant.

"Die Vorschläge, die wir von den Gewerkschaften erhalten haben, sind leider nicht akzeptabel. Sie stellen nicht einmal eine Verhandlungsgrundlage dar, die mit der Komplexität und dem Zeitplan der Herausforderung, die das Unternehmen im Hinblick auf die Betriebsaufnahme am 15. Oktober bewältigen muss, vereinbar ist", heißt es in einer Mitteilung ITAs am Montagabend. Das Unternehmen stellte fest, dass "nach langen Verhandlungen keine Einigung erzielt werden konnte".

30.000 Bewerbungen für 2800 Jobs

ITA startete dieser Tage mit der Anstellung des Personals. 30.000 Bewerbungen trafen auf der Online-Plattform der Gesellschaft für die Besetzung der 2800 Jobs bei der neuen Airline ein. 7200 Bewerbungen kamen von ehemaligen Alitalia-Beschäftigten. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der neuen Airline soll bis 2025 auf 5750 steigen, geht aus der Mitteilung hervor, die das Unternehmen den Gewerkschaften übermittelt hat. Eine spätere Aufstockung des Personalstands werde von der Marktentwicklung abhängen.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.