Mögliche AnsiedelungKärnten sucht Riesenareal für Intel-Produktion

Babeg-Chef Markus Hornböck legt umfangreiches Arbeitsprogramm vor. Mit 156 Firmen laufen Gespräche über mögliche Ansiedelungen, im Fokus stehen dabei "Einhörner" wie Chips-Gigant Intel.

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Kärntner Firmenansiedeler der Babeg suchen Grundstück für US-Chipsgigant Intel
Kärntner Firmenansiedeler der Babeg suchen Grundstück für US-Chipsgigant Intel © APA/AFP/MANDEL NGAN
 

Geht es nach der Zahl angebahnter Projekte, sind Italien und Slowenien mit Abstand Kärntens bedeutendste Märkte für (mögliche) Betriebsansiedelungen. 156 Projekte – immerhin nahezu eines pro Tag -, werden seit Jahresbeginn von der Babeg (die Betriebsansiedelungs- und Beteiligungsgesellschaft gehört je zur Hälfte dem Land Kärnten sowie dem Bund) betreut bzw. unterstützt. Mehr als ein Drittel der an einem Standort in Kärnten interessierten Firmen stammt aus Italien, ein Viertel aus Slowenien. Acht Prozent aus Deutschland, zwölf Prozent aus anderen Bundesländern. 21 Prozent fallen laut Babeg unter „Rest der Welt“. „Neukontakte“ gebe es mit weiteren 400 Unternehmen.

Kommentare (8)
griesserw
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Zentrum

So etwas wird nie in der Peripherie realisiert, leider. Schon gar nicht ohne Flughafen in Reichweite. Wenn in Österreich, dann eher in Gegenden mit besserer Infrastruktur wie OÖ, NÖ oder Salzburg. Die Babeg sollte ihre Resourcen eher in kleinere für Kärnten realistischere Projekte investieren.

paulrandig
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Ein Problem dieser riesigen Anlagen:

Sie werden im Flachland gebaut, weil die Verkehrsadern dort laufen. Gleichzeitig gibt es dort aber den fruchtbarsten und saugfähigsten Boden. Es braucht dringend die Auflage, maximal 10% des Baugrundes zu versiegeln und 120mm Niederschlag puffern zu können. Das zwänge zu dachbegrünten Parkhäusern, zu Gründächern und Retentionsbecken. Der Angst, durch strenge Auflagen die Unicorns zu verlieren, kann man ja durch Förderung dieser Maßnahmen entgegen wirken. Weiters wäre es ein Imagegewinn für den Investor.

one2go
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ad Babeg:

ohne Flughafen wird Intel niemals in Kärnten so groß investieren!!!

ulrichsberg2
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Warum nicht gleich beim Flughafen bauen ? , auch für Intel interessant - die Autobahn und die ÖBB ist ganz in der Nähe.

Leergründe gibt es genug. Der Stadt und dem Land als Miteigentümer des Flughafens könnte das auch weniger Sorgen bereiten als bisher und würde vorallem Arbeitsplätze und höchst notwendige Steuereinnahmen bringen.
Fürchte nur, dass die Bürokratie etwas dagegen haben könnte.

Amadeus005
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Mit Flughafen schon?

Wenn ich Intel wäre, würde ich im Flachgau oder Innviertel investieren. Super Autobahn zu einem echten Flughafen (= München), interessante Gebiet zum Leben. Hochschulen in Salzburg, Linz und München. Und die Deutschen (und Österreicher) können sich‘s aussuchen auf welcher Seite der Salzach sie Steuern zahlen möchten.

Edlwer
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Ich hoffe, diese großen Firmen bauen Mehrstöckig...

... und plastern nicht mit ebenerdigen Fabrikshallen die Gegend zu, wie bisher.
Auch für die Industrie sollte es schön langsam bei uns dämmern, das eingeschoßig nicht mehr zeitgemäß ist!

Laser19
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Eine moderne Chipfertigung

benötigt eine ca. 20 m hohe Halle

leonlele
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Ohne die Parkplätze für die Mitarbeiter unterirdisch und Photopholtaik aufs Dach

sollte schon lange nichts mehr gebaut werden dürfen!