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Größter Start-up-Exit US-Amerikaner kaufen Austro-Start-up has.to.be für 250 Millionen Euro

Ladesoftware aus Radstadt: Technologie des österreichischen Start-ups has.to.be ist dem US-amerikanischen Ladesäulenbetreiber ChargePoint 250 Millionen Euro wert.

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Elektro-Mobilität nimmt auch am Start-up-Sektor an Fahrt auf © Petair - stock.adobe.com
 

Der amerikanische Ladesäulenbetreiber ChargePoint kauft das Salzburger Ladesoftware-Start-up has.to.be für 250 Millionen Euro. Der Kaufpreis - vorbehaltlich einer Anpassung - wird in bar und in Aktien bezahlt. Die Übernahme soll bis Ende 2021 abgeschlossen sein. Der Deal ist damit der größte Start-up-Exit in Österreich bis dato. Adidas zahlte im Jahr 2015 für die oberösterreichische Sport-App Runtastic rund 220 Millionen Euro.

Das Ladesoftware-Start-up has.to.be verzeichnete 2020 nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 9,5 Millionen Euro. Zu seinen Kunden zählen unter anderem Aral, Audi, GP Joule, Ionity und Porsche.

125 Mitarbeiter, 40.000 Ladepunkte

Die Mitarbeiter, Kunden und die Technologie von has.to.be sollen von ChargePoint komplett übernommen werden. Das Start-up mit Hauptsitz in Radstadt wurde 2013 gegründet und verwaltet mit seinen 125 Mitarbeitern in Österreich und Deutschland 40.000 Ladepunkte in ganz Europa. Dazu kommt der Zugang zu 250.000 weitere Ladestationen über Roamingvereinbarungen.

Laut Firmenbuch ("WirtschaftsCompass") sieht die Eigentümerstruktur von has.to.be vor der Übernahme folgend aus: Firmengründer und CEO Martin Klässner (27,7 Prozent), Volkswagen Finance Luxemburg (25 Prozent), Miross Management (20 Prozent), Cielo Privatstiftung (5,9 Prozent), der Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner, Jürgen Hambrecht und TechVisionCapital GmbH (jeweils 4,6 Prozent). Weitere Anteilseigner halten jeweils unter 4 Prozent.

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