Unternehmensgründer Erfolgreiche Projekte mit Ursprung an Unis und FHs

11 Projekte der FH Kärnten, der Universität Klagenfurt und der Lakeside Labs wurden im Rahmen des UiG - Umsetzung innovativer Gründungsvorhaben - 2020 genehmigt.

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UiG steht für "Umsetzung innovativer Gründungsvorhaben". Im Rahmen dieses Programmes werden potenzielle Gründerinnen und Gründer an Fachhochschulen, Universitäten und Forschungszentren in der ersten Ideen-Phase vom Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) gefördert. Begleitet werden die Projekte dann außerdem vom build!Gründerzentrum.

2020 waren es elf Projekte an den Fachhochschulen, der Alpen Adria Universität Klagenfurt und den Lakeside Labs, die im Rahmen des UiG genehmigt wurden. "Bei sehr vielen dieser Projekte konnten wir mit unserem Know-how bei den ersten Umsetzungsschritten weiterhelfen", freut sich build-Geschäfstführer Robert Gfrerer.

Die Erfolgsgeschichten aus dem UiG-Programm würden auf beeindruckende Weise zeigen, "welch tolle Ideen an den Unis und FHs entstehen und gefördert werden. Mit dem vom KWF ins Leben gerufenen Programm für technologie- und wissenbasierte Gründungsvorhaben sei es gelungen, so "manche verrückte Idee" auf den Boden einer realen Unternehmensgründung zu bringen. Heuer wurden bereits 17 Projekte eingereicht, so Gfrerer.

Erfolgreiche Beispiele

Eines der erfolgreichen Beispiele ist "Movevo", eine App zur Digitalisierung der betrieblichen Gesundheitsförderung. Unternehmen und Mitarbeiter sollen damit in Bewegung gebracht werden. Oder "Sukii", ein Eventnetzwerk, das den Wiederaufbau von persönlichen Beziehungen fördern soll. Die App ermöglicht spontane Zusammenkünfte zwischen Menschen mit gleichen Interessen. Ein multifunktionaler Arbeitssessel ist ein weiteres Projekt im Rahmen des UiG. Anychair - the chair for anywhere - ein Stuhl, der zum Liegestuhl, in eine Staffelei oder in Flipchart umgestaltet werden kann.

Die Teilnahme am Programm

Der Ablauf zur Teilnahme am UiG-Programm ist einfach, sagt Gfrerer. Die Idee wird formuliert und dem potentiellen Förderwerber - der FH, der Uni oder dem Forschungszentrum vorgestellt. Im zweiten Schritt präsentieren diese gemeinsam mit dem Ideengeber das Projekt im Rahmen eines Live-Pitches der Jury. Bei einer Förderzusage gehe es dann in die Umsetzung.

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