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Lithium-Abbau in KärntenVerschiebungen, Klagen, Rechtsstreitigkeiten, Strafen und skeptische Investoren

Anstatt wie ursprünglich angekündigt 2016 ist man bei European Lithium schon bei einem Abbaubeginn 2024 - und auch das sei noch spekulativ. Ursprünglich als "Jahrhundert-Projekt" gefeiert, sind es jetzt Verzögerungen und Rechtsstreitigkeiten, die auch Investoren verunsichern.

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Bisher gab es nur Probebohrungen im Traudi-Stollen auf der Weinebene © Schmerlaib
 

Schon 2016 wollte man auf der Koralpe (Weinebene) mit dem Abbau und der Verarbeitung von Lithium beginnen. Die dort unter der Erde lagernden rund 18 Millionen Tonnen des Erzes, das unter anderem für Handyakkus und Elektroauto-Batterien benötigt wird, dürften das größte Vorkommen in Europa überhaupt sein. Die Schürfrechte hatte sich das australische Unternehmen European Lithium 2011 von der Kärntner Montanindustrie gesichert.

Kommentare (5)
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Stratusin
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Ich werde Musk informieren,

der kauft das und spätestens 6 Monate später graben 100te Arbeiter dort!

calcit
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Träumens weiter…

…an den österreichischen Gesetzen und Umweltschützern beißt sich sogar Musk die Zähne aus…

calcit
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Es gibt im Englischen auch einen besonderen Ausdruck für solcherart Aktien…

…Pennystocks… im übrigen sollte man sich schon mal den Zeithorizont hier überlegen. auch wenn der Abbau relativ rasch eventuell durch die Montanbehörde genehmigt werden kann geht es doch noch um die Verarbeitungsanlage und ich bin mir nicht sicher ob man da ohne UVP auskommt und wie lange bei uns eine UVP dauert und wenn man sieht wie gross allein der Widerstand gegen das Pumpspeicherkraftwerk auf der Koralm ist…dann noch Jahre…

notokey
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Das liegt nicht nur an der UVP und den Behördenwegen.

Wenn man sich die Berichte über die Firma anschaut, bleibt einem nicht verborgen, dass hinter großer Rhetorik nix dahintersteht und Anleger seit Jahren hingehalten werden, warum auch immer.
Kann jeder für sich selbst entscheiden, wie seriös er das einstuft.

future4you
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Ist das nicht auch ein Projekt,

bei dem ein ehemaliger Landesrat der Kärntner FPÖ seine Hände im Spiel hat? Es gilt die Unschuldsvermutung.