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Primus-NewsletterAuch wenn uns PV-Anlagen und Windräder nicht gefallen: Wir brauchen (viel) mehr sauberen Strom

Beispiel Netzabstützung Villach: Stehen wir uns beim Ausbau erneuerbarer Energien weiter selbst im Weg, ist das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz das Papier nicht wert.

© Kleine Zeitung
 

Falls Sie im Raum Villach wohnen: Ist Ihnen diese Woche etwas aufgefallen? Seit Mittwoch fließt Strom auch an jenen Orten, an denen es, wäre es nach Anrainern und Umweltschützern gegangen, nie hätte passieren dürfen. Weil, so die Sorge, ein "Strom-Highway" die heile Umwelt zu zerstören drohte. Nun verbindet eine zwölf Kilometer lange Stromleitung das modernisierte Umspannwerk Landskron mit dem neuen Umspannwerk Villach-Süd im Raum Fürnitz. Dort wird das 110-KV-Netz der Kelag mit dem 220-KV-Netz der Austrian Power Grid (APG) verknüpft. Ein hochenergetischer Hub, der für den erweiterten Wirtschaftsraum Villach, in dem 150.000 Menschen leben und arbeiten, Zukunftssicherheit geben soll. Höchste Zeit, meinen Experten, denn das bisherige Netz stand am Rande der Leistungsfähigkeit und war potenziell instabil. In der Draustadt neue, energieintensive Unternehmen anzusiedeln, wäre keine Option mehr gewesen.

Kommentare (4)
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VH7F
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In Kärnten braucht man ab 10kw PV Anlage eine Baugenehmigung

In der Steiermark ab 400kw? Die Roten unter Kaiser machen da auch nichts weiter.

Robinhood
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Notwendige Netzinfrastruktur

Darf nicht verhindert werden, denn sie ist das Rückgrad für erneuerbare Energie und damit für den Klimaschutz. Die Verzögerungen kosten Unsummen die wir als Stromkunden über die teuersten Netzgebühren zu bezahlen haben. Danke den Politikern von der SPÖ die dieses Projekt jahrelang verzögert und verteuert haben. Die Kosten sind ja eh sozialisiert.

Zuckerpuppe2000
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PV

Wir haben seit 10 Jahren eine PV Anlage, können selbst gar nicht alles verbrauchen und haben auch keine Stromrechnung mehr, eher Gutschrift. Es sollten alle Neubauten verpflichtend einen Teil der Energieversorgung, vom Staat gefördert, PV Anlagen, Erdsonde o. S. selbst produzieren. In Zürich werden seit Jahren Dachflächen von einem Stromproduzenten gemietet.

wjs13
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Habe seit heute eine kleine PV-Anlage bekommen

eine viel größere hätte Platz, aber solange die Politik nicht endlich die Stromproduzenten zu einem virtuellen Speicher (bezogener und gelieferter Strom gleichpreisig) zwingt, werden die Möglichkeiten wohl nie ausgenutzt. Die Investitionsförderung ist für den Hugo denn die Amortisationszeit beträgt auch damit noch immer 11 Jahre..