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Extravagante Firmenzentralen Amazon, Apple und Co

Amazon baut eine zweite Firmenzentrale in Arlington und setzt dabei auf extravagante Architektur. Damit ist der Versandriese nicht alleine.

Amazon Helix

Als Amazon angekündigte, dass in den USA ein zweiter Firmensitz entstehen soll, bewarben sich gleich mehrere Städte. Der Zuschlag ging an Arlington in Virginia. Nun hat der Versandriese seine Entwürfe vorgelegt. Geplant ist ein verwirbelter Glasturm. Auf der Außenseite werden zwei begehbare spiralförmige Pfade mit üppiger Vegetation bis zur Spitze des Turms führen. Schon am Hauptsitz in Seattle hat Amazon mit seinen Biosphären-Gebäuden für Aufsehen gesorgt.

AP

Apple Park

Doch Amazon ist nicht der einzige IT-Konzern, der sich mit auffälliger Architektur ein Denkmal setzen will. 2017 eröffnete Apple in Cupertino den Apple-Park. Das ringförmige Gebäude mit einem Durchmesser von 461 Metern wurde vom Star-Architekten Norman Foster gebaut. Im Inneren des Rings ist ein zwölf Hektar großer Park.

(c) imago images/ZUMA Wire (Kenneth Cantrell)

Googleplex

Das Hauptquartier von Google ist nur wenige Kilometer entfernt. Es besteht aus einem Komplex von Gebäuden und trägt daher den Namen Googleplex. Basis ist die ehemalige Zentrale von Silicon Graphics, die schon 1994 gebaut wurde. 2003 zog Google dort ein. Seitdem wird das Gelände laufend erweitert. 2007 kam der Google Campus dazu und 2013 wurde das Hauptquartier mit der Bay View Addition erweitert.

(c) imago/Hans Blossey (imago stock&people)

Red Bull Hauptverwaltung

Doch man muss nicht in die Ferne schweifen, um ausgefallene Firmenzentralen zu finden. In Fuschl hat Red Bull sich ein architektonisches Denkmal gesetzt. Verantwortlich für das Design zeichnete der Osttiroler Künstler Jos Pirkner. Das Zentrum des 2014 fertiggestellten Gebäudekomplexes sind zwei nach innen offene Gebäude mit einer Skulptur einer Bullenherde, die in einen angelegten Teich zu laufen scheint.

APA/BARBARA GINDL

BMW Welt

Einige Hundert Kilometer westlich liegt die Firmenzentrale von BMW. Schon 1973 hat der Autokonzern mit dem "Vierzylinder" ein architektonisches Zeichen gesetzt. 2007 wurde das BMW-Hochhaus durch die BMW-Welt ergänzt, die als Ausstellung und Museum dient und inzwischen zu den meistbesuchten Tourismusattraktionen Münchens gehört.

(c) imago images/Peter Widmann (Peter Widmann via www.imago-images.de)

Swatch

Wieder einige Hundert Kilometer weiter südwestlich liegt der Schweizer Ort Biel. Dort hat der Uhrenhersteller Swatch 2019 sein neues Headquarter eröffnet. Entworfen wurde es vom japanischen Architekten Shigeru Ban. Auf insgesamt 240 Meter Länge und 35 Meter Breite erstreckt sich die schimmernde, geschwungene Silhouette des neuen Swatch Gebäudes. Auch im Inneren setzen sich die geschwungenen Formen fort.

(c) imago images/GFC Collection (GFC Collection via www.imago-images.de)

Durst Phototechnik AG

Nicht nur Konzerne mit weltweit bekannten Marken setzen auf moderne Architektur. In Brixen in Südtirol hat die Durst Phototechnik AG ebenfalls 2019 eine futuristische Firmenzentrale eröffnet. An den sechsgeschossigen Turm fügt sich ein stilisierter Flügel. Die Fenster sind wie Pixel angeordnet, was auf den Geschäftsbereich des Unternehmens deutet. Durst ist ein Weltmarktführer für digitale Hochleistungs-Drucksysteme – von der Verarbeitung der Bilddaten über den Druck bis hin zur Veredlung des finalen Produkts.

(c) imago images/Manfred Segerer (Manfred Segerer via www.imago-images.de)

Aldar

Von den Alpen geht es in die Wüste. Konkret nach Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Dort hat das staatliche Immobilienunternehmen Aldar eine architektonische Landmarke gesetzt. Es ist das erste kreisförmige Gebäude im Nahen Osten. Die Grundlage des Designs ist der Goldene Schnitt.

(c) imago images/Arabian Eye (Issam Madkouk/arabianEye via www.imago-images.de)

Petronas

Mit den Einnahmen aus dem Ölgeschäft wurde auch das Wahrzeichen der Hauptstadt Malaysias errichtet: Die Petronas-Zwillingstürme. Zwischen 1998 und 2004 waren sie die höchsten Gebäude der Welt. Der Grundriss ist dabei der islamischen Architektur entlehnt und entspricht der Form eines achteckigen Sterns.

AP

CCTV

Ecken und Kanten hat auch die Zentrale des chinesischen Staatssenders CCTV. Auffällig ist der vor allem der markante Überhang des 2012 eröffneten Gebäudes. Nach dem Pentagon ist es flächenmäßig das zweitgrößte Bürogebäude der Welt.

(c) imago images/Imaginechina-Tuchong (LINLYPU via www.imago-images.de)
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