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Vorsichtiger Optimismus Kärntner Industrie sieht bereits erste Erholung

Laut einer aktuellen Umfrage der Industriellenvereinigung schätzen 67 Prozent der Kärntner Betriebe die Lage als "gut" ein. 20 Prozent beurteilen die Lage als "schlecht".

Industriellen-Präsident Timo Springer sieht bereits eine erste Erholung © Weichselbraun
 

67 Prozent der Kärntner Industriebetriebe sehen aktuell eine gute Lage, 20 Prozent eine schlechte, hat eine Umfrage der Industriellenvereinigung ergeben. IV-Präsident Timo Springer sieht bereits eine erste Erholung. "Das labile Umfeld zwischen dem Wegbrechen ganzer Branchen wie des Tourismus, hoher Arbeitslosigkeit, Mängeln in der Pandemiebekämpfung und der Impfstrategie bewirkt jedoch große Vorsicht in der Einschätzung der Entwicklung für die nächsten Monate."

Entsprechend ist die Beurteilung der nächsten Monate durch die Befragten: 18 Prozent erwarten eine positive Entwicklung, 67 Prozent eine gleichbleibende. Über die Branchen ist das Bild heterogen. Gut geht es der Elektroindustrie, die vom Digitalisierungsboom profitiert, aber auch der Holzindustrie. Weniger gut geht es der metalltechnischen Industrie.

"Geschäftsleute die beruflich reisen prioritär impfen"

In Sachen Corona-Maßnahmen hat die Industriellenvereinigung ihre eigenen Vorstellungen. Laut Springer sollen Geschäftsleute, die beruflich international reisen, prioritär geimpft werden. Sobald die vulnerablen Gruppen geimpft seien, könne man auf generelle Lockdowns verzichten. Solche solle es maximal regional bei Clustern geben. Geimpfte, Getestete und Genesene sollen alle Freiheiten genießen. Springer plädiert für entsprechende, digitale Informationssysteme.

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