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Nach 5000 Jobs 2020 KLM streicht weitere 1000 Stellen

Bereits vergangenes Jahr hat die niederländische Fluggesellschaft KLM wegen der Corona-Krise 5000 Mitarbeiter gekündigt. Jetzt werden noch einmal 800 bis 1000 Stellen gestrichen, teilt das Unternehmen mit.

Die Kündigung von 5000 Mitarbeitern im vergangenen Jahr habe nicht ausgereicht, erklärte KLM am Donnerstag © EPA
 

Die niederländische Fluggesellschaft KLM wird wegen der Corona-Krise weitere 800 bis 1000 Stellen streichen. Das teilte KLM am Donnerstag in Amsterdam mit. Bereits im vergangenen Jahr waren 5000 Mitarbeiter gekündigt worden. Das habe sich als nicht ausreichend erwiesen, erklärte das Unternehmen am Donnerstag in Amsterdam. Vor allem durch Reisebeschränkungen und internationale Maßnahmen dauere die Erholung vor allem auf den Langstrecken länger als erwartet.

Die Fluggesellschaft bekam bisher 3,4 Milliarden Euro staatliche Unterstützung in der Coronakrise. "Diese Reduzierung ist noch unabhängig von den neuen Maßnahmen der Regierung der vergangenen 48 Stunden", erklärte KLM-Chef Pieter Elbers. Die Regierung hatte am Mittwoch die Corona-Maßnahmen drastisch verschärft. So wurde ein Verbot für Passagierflüge aus Großbritannien, Südafrika und Südamerika verhängt. Außerdem müssen Reisende aus Hochrisiko-Gebieten künftig nicht nur ein negatives Testergebnis vorweisen, sondern sich vor jedem Flug einem Schnelltest unterziehen.

Kommentare (2)
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ronin1234
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Reaktion

Wenn alle Airlines die Flugkartenpreise einfach um 100 oder 200 Euro erhöhen wäre die Krise überwunden.

Kristianjarnig
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8
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ich glaube, @ronin1234, Sie sehen das mit den berühmten Augen des "Milchmädchens".

Natürlich - irgendwann hat es mal so funktioniert. Nun sind wir den Zeiten des (Turbo-)Kapitalismus und da geht das alles nicht mehr so(ich sage nicht das ich Ihnen nicht zustimmen würde und ich komme aus der Branche).

Beispiel - haben Sie sich mal eine irische Billigflieger HP über die letzten, sagen wir mal 4 Wochen, angeschaut. Preise normalerweise um die 9,90.-(!!!) pro Strecke, es gab Ausreisser nach unten mit 7,irgendwas. Jetzt wurden Strecken reduziert, ich muß leider dienstlich wo hin, Preise steigen bereits....

WÜRDEN die eingesessenen Airlines(und ich habe für einige der alten "Dinosaurier bevor sie, leider, ausstarben noch das vergnügen gehabt als Pilot für sie arbeiten zu dürfen) die Preise erhöhen würde die schlimmste aller Billigairlines Europas(ohne hier Namen zu nennen) ihnen eben weiter das Land abgraben bis fast keiner mehr mit den "Legacies"(aus dem amerikanischen geraubt) fliegen. Leider.

Wir sind, luftfahrttechnisch, derzeit etwas in einer Abwärtsspirale. Und ich fürchte es wird sich hier auch nichts mehr zum positiven(und hier meine ich nicht die Preise sondern Pilotenstandards die über das auswendig lernen einiger Handbücher hinausgehen) ändern.

ABER - die Preise werden unten bleiben. Scheinbar das einzige was die meisten(zumindest über 200 Millionen davon jährlich) Passagiere interessiert.

Arme Luftfahrtbranche. Ich kann es nicht anders schreiben.