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In Kärnten Handwerk und Gewerbe verlieren 700 Millionen Euro

10,5 Prozent Umsatzminus in Sparte Gewerbe und Handwerk in Kärnten. "Handwerkerbonus Neu" wird gefordert. Auch um der Schattenwirtschaft entgegenzuwirken.

Auch im Bau- und Baunebengewerbe fehlen Aufträge © dpa/dpaweb
 

Ein Umsatzminus von elf Milliarden Euro: Österreichs Gewerbe- und Handwerksbetriebe haben gestern Bilanz über das Jahr 2020 gezogen. Und auch in Kärnten sieht es ähnlich düster aus. Hier fehlen beim Umsatz rund 700 Millionen Euro, rechnet Manfred Zechner, der Geschäftsführer der Sparte Gewerbe und Handwerk in Kärnten vor. Unterm Strich wird das Minus bei 10,5 Prozent liegen.

Kommentare (1)
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Nixalsverdruss
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Lesenswert?

So? Sehr sonderbare Statistik:

Ich warte seit Monaten auf den Fliesenleger und den Maler?
Der Tischler kann die Küche nicht produzieren, weil der Zulieferer der Platten in Kurzarbeit ist. Der Installateur und der Elektriker können die Aufträge nicht abarbeiten, weil die nötigen Mitarbeiter es vorziehen "arbeitslos" zu sein...
Die Baufirma kann kein Anbot abgeben, weil sie für 2021 bereits ausgebucht ist ....
Wenn Sie mir nicht glauben, dann sprechen Sie mit den Handwerkern, Baufirmen, etc. in ihrer Umgebung.
Meine Beispiele sind leider keine Einzelfall - ich kenne sehr viele "Häuslbauer", die lange auf die Fertigstellung ihrer Häuser warten und kein Verständnis haben, dass der Maler und der Bodenleger um ein Viertel teurer sind als angeboten - bezahlen oder wir arbeiten bei anderen.
An Arbeit und Aufträgen fehlt es nicht!