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Manche offen, manche geschlossen Komplizierte Lockdown-Regelung für Postpartner

Welcher Postpartner darf noch aufsperren? Das entscheiden die grundlegende Branche des Partners, aber auch das Umfeld der Geschäfte. Eine Übersicht.

Für Postpartner gelten unterschiedliche Regelungen
Für Postpartner gelten unterschiedliche Regelungen © Markus Traussnig
 

Die Regelung für Postpartner im Lockdown ist differenziert ausgefallen, erläutert Post-Sprecher Michael Homola gegenüber der APA. Der Gesetzgeber hat hier nämlich sowohl auf die Branche als auch auf das Umfeld der Geschäfte abgestellt.

Postpartner, die neben den Postdienstleistungen einen Handel betreiben, der auch im Lockdown offen halten darf - Lebensmittel, Trafik, etc. - können ganz normal auch die Postdienstleistungen weiter anbieten.

Demgegenüber muss man bei den übrigen Postpartnern - etwa in Kombination mit Büchern oder Textil - unterscheiden. Ist der Postpartner in einer Gemeinde tätig, wo er als einziger Postdienstleistungen anbietet, es also keine Postfiliale und keinen zweiten Postpartner gibt, darf er weiterhin offenhalten - allerdings nur für die Postdienstleistungen. Die Blumen oder Textilien etc. darf er daneben nicht verkaufen.

Ist ein Postpartner (mit Büchern etc.) allerdings in einer Gemeinde tätig, wo es eine Postfiliale gibt, muss er zusperren. Und ist er in einer Gemeinde tätig, wo es zwar keine Postfiliale gibt, aber einen oder mehrere weitere Postpartner, dann darf jener offenhalten, der daneben im "Hauptgeschäft" ohnehin geöffnet bleiben darf, also etwa ein Postpartner mit Lebensmittelhandel. Der Postpartner mit Büchern etc. muss hingegen zusperren.

Es gebe keine Verpflichtung für die Postpartner offenzuhalten, die Post ersuche sie aber, so der Post-Sprecher. Die Postfilialen bleiben übrigens fast alle auch im Lockdown zu den normalen Zeiten geöffnet. Nur 10 Filialen von insgesamt über 400 in ganz Österreich haben laut Sprecher ihre Öffnungszeiten reduziert.

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dieRealität2020
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das liegt ja seit 30 Jahren und dem Anschluß an die EU offen zu Tage

die Veränderungen von Gesetzen, insbesondere u.a. der Gewerbeordnung haben eine umfassende Liberalisierung im Wirtschaftsgefüge gebracht. Keine Frage. Wo früher im Handel strenge Bedingungen gegenüber im Ausland waren und es auch reihenweise Strafen u.a. nach dem Lebensmittelgsetz gab, kann heute größtenteils nahezu jede Branche alles was möglich ist anbieten.
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Ein Lachkrampf wenn ich SPAR höre, "wir bekommen keine Umsatzabgeltung, daher ist das ein Ausgleich gegenüber den kleineren Unternehmen das komplette Sortiment anzubieten, die eine Abgeltung für ihre Umsatzverluste erhalten. Aus rechtlicher Sicht, nicht von der Hand zu weisen.
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Ein Teil der Menschen in diesen Land ist einfach nicht bereit, wegen der allgemeinen Gesundheit gegenüber ihren Mitmenschen, vorüb ergehend für kurze Zeit Einschränkungen in Kauf zu nehmen.
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Wer die internationale Medien liest, kann erkennen, dass wir im Verhältnis zur Einwohnerzahl natürlich im Spitzenfeld liegen. Was da u.a. für Schand- und Dreckmäuler Neunmalkluge und Besserwisser mit allen nur möglichen Intervetionen und Klagen gegen die Regierung unterwegs sind, einfach letztklassig.

dieRealität2020
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vom Maronibrater bis zum Präsidenten, gibt es österreichweit noch jemanden der noch nicht

seinen Unwillen kundgetan hat? an der Spitze die Neunmalklugen und Besserwisser.