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Minus im OktoberAutomarkt durch Lockdown weiter unter Druck

Der Lockdown in Europa trifft den Automarkt schwer. Deutschland steuert mit einem Förderpaket in Milliardenhöhe dagegen.

Bei der Vienna Autoshow im Jänner 2020 waren Autohändler noch zuversichtlich
Bei der Vienna Autoshow im Jänner 2020 waren Autohändler noch zuversichtlich © APA/HANS PUNZ
 

Die erneuten Lockdowns in einigen Ländern Europas haben dem ohnehin gebeutelten Automarkt im Oktober einen erneuten Dämpfer versetzt. Nach dem ersten Zuwachs des Jahres im September verbuchte die Branche in der EU erneut einen Rückgang der Pkw-Neuzulassungen um 7,8 Prozent auf knapp 954.000, wie der europäische Herstellerverband ACEA am Mittwoch in Brüssel mitteilte. In Österreich lag das Minus bei 3,4 Prozent.

Mit Ausnahme von Irland und Rumänien seien auf allen EU-Märkten Einbußen verzeichnet worden.

In den ersten zehn Monaten lag das Minus bei knapp 27 Prozent. Insgesamt wurden damit in der EU bis Oktober acht Millionen Neufahrzeuge zugelassen, ein Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,9 Millionen. In Österreich gingen die Neuzulassungen von Jänner bis Oktober um 27,7 Prozent zurück. Deutliche Rückgänge in den großen Märkten verbuchte die Branche in Spanien mit minus 36,8 Prozent, Italien (minus 30,9 Prozent), Frankreich (minus 26,9 Prozent) und Deutschland (minus 23,4 Prozent).

Im Oktober traf es von den wichtigsten Märkten am stärksten Spanien, wo das Minus bei 21 Prozent lag. Auch in Frankreich (minus 9,5 Prozent) und Deutschland (minus 3,6 Prozent) ging es spürbar abwärts, in Italien fiel das Minus mit 0,2 Prozent dagegen mild aus.

Milliarden in Deutschland

Extra Kaufanreize für Elektroautos bis 2025, neues Fördergeld für sauberere Lastwagen, mehr Stromtankstellen: Inmitten der Coronakrise gibt der Staat der deutschen Autoindustrie weiteren Anschub für den Wandel hin zu klimaschonenderen Fahrzeugen. Die deutsche Regierung sagte bei einem Spitzengespräch von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Branchenvertretern am Dienstagabend 3 Milliarden Euro zusätzlich zu.

Kommentare (6)
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DukeNude
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Naja

Ich kann nur meinen Post von vor einem Monat wiederholen: war im August zu vereinbarten Probefahrten bei VW und BMW. Es hat sich dort niemand geschert, wurde nicht bedient, nichtmal ein "Guten Tag" trotz ewigen Wartens. Danach zu Audi und Seat, ohne Termin, da würden wir auch nur deppert angeschaut, aber weder Begrüßung noch sonst was. Wer nicht will, der hat schon. Auch nach zig weiteren Anfragen per Mail bis heute kam nichts. Und wenn man die überheblichen Typen dort anschaut, wundert es einem auch nicht.

SANDOKAN13
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Naja

wer kauft schon soche Marken?? die sind tatsächlich überheblich, wurde beim Citroenhändler immer gut beraten.

kropfrob
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Die ersten drei,

die Sie hier nennen, habe ich gleich nach einem ersten Blick auf die jeweiligen Websites + Preislisten (und aufgrund von Erfahrungen aus früheren Jahren) von der Liste gestrichen.

kropfrob
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Allzu dramatisch ist es nicht.

Ich wollte letzte Woche ein Serienauto kaufen, das (aufgrund von Farbwunsch etc., aber ohne sonstige Sonderwünsche) nicht im Lager verfügbar ist. Je nach Autohändler beträgt die Wartezeit dafür 10 Wochen (Ford) bis 4 Monate (Renault). Die Autowerke scheinen also gut ausgelastet zu sein. (Oder sind noch alle Mitarbeiter auf Kurzarbeit?)

SANDOKAN13
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Naja also

im Schnitt kauft der Österreicher alle 10 Jahre ein Auto, da dürften die paar Wochen Lockdown wohl nicht so ins Gewicht fallen

glashaus
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Solange

es für den Autohandel solche Förderungen gibt wird kein einziges Auto billiger. Ist ja ein gutes Geschäft für die Händler, zuerst Unterstützungen und später werden die Autos auch wieder verkauft.