Kroatischen Krankenhäusern droht wegen Schulden demnächst ein Medikamentenmangel. Die Großhändler verweigern den Spitälern die weitere Versorgung mit Arzneimittel und medizinischen Material, solange deren Schulden von 4,3 Milliarden Kuna (567 Millionen Euro) nicht teilweise beglichen werden. Laut Medienberichten könnten drei Viertel aller Krankenhäuser des Landes davon betroffen sein.
Wegen Schulden
Krankenhäusern in Kroatien droht Medikamentenmangel
Großhändler stoppen Versorgung mit Arzneien. Spitälern schulden 576 Millionen Euro, Apotheken weitere 92 Millionen Euro. Gespräche mit Regierung über Schuldentilgung vorerst erfolglos.
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