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Ersatz für alte Ölkessel Heizungstausch: Bisher 1300 Förderanträge in der Steiermark

Steiermarkweit wurden bisher 1300 Förderanträge für den Umstieg von Ölkesseln auf alternative Heizsysteme verbucht. Das hat Investitionen von 11 Millionen Euro ausgelöst.

© (c) cpauschert - Fotolia
 

Rund 120.000 Ölheizungen sind laut Daten des Umweltreferats des Landes Steiermark im Einsatz, davon sind in etwa 40 Prozent seit 25 Jahren oder länger in Betrieb.

Kommentare (4)

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PoetschSt
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Einseitige Förderung

Für Wärmepumpen ist es praktisch unmöglich, eine Förderung zu erhalten. Eine solche setzt u.a. voraus, dass kein Anschluss an Fernwärme/Gas möglich ist, die Pumpe ein Kältemittel verwendet, welches kaum zum Einsatz kommt und die Vorlauftemeratur 40° nicht übersteigt, bei Altbestand eine nicht erfüllbare Forderung.
Aus meiner Sicht werden die Tauschwilligen mit allen Mitteln Richtung Pellets/Hackschnitzel gedrängt. Nicht die beste Lösung für die Grazer Luft. Aber offensichtlich politisch gewollt.

stprei
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Umfassend

Nein, es wird ein Anreiz für eine umfassendere Sanierung gegeben.
Und es ist auch zumutbar, dass man sich an das Fernwärme-Netz anschließt, wenn es da ist und realisierbar ist. Allerdings ist das bei EFH nicht allzu oft der Fall.

Die Regelungen sind meiner Meinung nach auch zum Schutz der Bauherren, damit im Nachhinein keine unangenehmen Überraschungen kommen, wenn die Heizung deutlich weniger effizient ist. Es wäre auch widersinnig, den Umstieg auf ein ineffizienteres System finanziell zu fördern.

Die Landesförderung ist in der Abwicklung leider etwas kompliziert, man braucht unzählige Zettel, die alle anders gestempelt sein müssen etc. Aber die Abwicklung ist sehr schnell und freundlich, wenn man alles hat. Ganz anders die Bundesförderung durch die Kommunalkredit, die unendlich langsam ist (vom Antrag bis zur Auszahlung muss man gut 6 Monate rechnen) und wenn man nachfragt, wird man sehr unfreundlich abgekanzelt, was man denn will, der Antrag ist erst drei Monate alt.

PoetschSt
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Einspruch

Eine Wärmepumpe in Kombination mit Photovoltaik und Pufferspeicher ist nicht ineffizient.
Und diese Lösung erzeugt im Unterschied zu Fernwärme, Pellets etc. kein CO2 und keinen Feinstaub.

Balrog206
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Kann

Nur eines sagen nach 20 jähriger W Pumpen Erfahrung ( damals Neubau ) das war die beste Entscheidung ! Wenn möglich Förderung hin oder her würde ich nur auf so eine Heizung umsteigen !