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Übersicht Immobilienpreise und Mieten 2019 wieder kräftig gestiegen

Egal ob Eigentumswohnung, Reihenhaus, Einfamilienhaus oder Baugrundstück: Österreichs Immobilienpreise steigen weiter sehr stark an.

© ah_fotobox - stock.adobe.com
 

Die Preise für Immobilien haben im abgelaufenen Jahr wieder spürbar angezogen. "Bei Baugrundstücken haben wir jetzt die größte Bewegung nach oben, mit plus 6 Prozent, feststellen können", berichtete der Obmann des Fachverbands der Immobilientreuhänder in der Wirtschaftskammer Österreich, Georg Edlauer, am Mittwoch unter Verweis auf den aktuellen Immobilienpreisspiegel.

Gebrauchte Eigentumswohnungen verteuerten sich 2019 gegenüber dem Jahr davor im österreichweiten Schnitt um 3,9 Prozent auf 1760,57 Euro pro Quadratmeter, neue Eigentumswohnungen um 2,39 Prozent auf 2770,78 Euro. Die Mieten für neuwertige Wohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt, die nicht der Deckelung kraft Mietrechtsgesetz (MRG) unterliegen, erhöhten sich um 3 Prozent auf 7,89 Euro netto pro Quadratmeter.

Stärkster Zuwachs in der Steiermark

Die Preise für Reihenhäuser sind im bundesweiten Durchschnitt um 3,13 Prozent auf 1822,13 Euro pro Quadratmeter nach oben gegangen, jene für Einfamilienhäuser um 2,19 Prozent auf 1955,59 Euro.

Die Anzahl aller Transaktionen ist im abgelaufenen Jahr gegenüber 2018 nur geringfügig um etwa 3 Prozent auf rund 116.000 gestiegen. Doch das Volumen, also die Summe der Kaufpreise, legte um mehr als 12 Prozent auf knapp 35 Milliarden Euro zu. In Österreich wechselten 2019 rund 20.500 Baugrundstücke, 50.000 Eigentumswohnungen und circa 30.000 bebaute Liegenschaften den Eigentümer. Den größten Zuwachs bei den Transaktionen verzeichneten die Steiermark und das Burgenland, dicht gefolgt von Niederösterreich, Oberösterreich und Kärnten.

Kommentare (9)

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Sam125
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Ja, da hat sich die Stadt Graz mit der Umwidmung und Verdichtung der Grazer

freien Grundstücke eine goldene Nase auf Kosten der Bevölkerung verdient,denn durch die neue Verbauungsdichte kann man auf noch so kleine Grundstücke,mit bis zu 3 Stock hohen Wohnblöcke zubetonieren!! Die Bauträger zahlen jeden Preis und die normalen Häuerlbauer können mit diesen Preisdumping einfach nicht mithalten! Dadurch steigen allerdings auch die Eigentums-und natürlich auch die Mietpreise und die jungen Menschen zahlen mit fast unerschwinglich hohen Miet- und Eigentumspreisen die Zeche! Die Bauträger (natürlich auch die Stadt Graz!) machen auf Kosten der Bevölkerung hohe Gewinne! Ich nenne DAS modernes
abkassieren und eisackeln,auf kosten der Bevölkerung!

stadtkater
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Und wie ist die Preisentwicklung

jetzt?

melahide
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Kehrseite

der Niedrig-Zins Politik. Anleger kaufen, vermieten ... oder lassen es leer stehen. Und für den „normalen Verbraucher“ wird es teurer weil die Preise hoch sind.

Ich hab mir vor 5-6 Jahren mal eine zum Verkauf stehende Wohnung angeschaut. War sofort auch ein Anleger da der meinte: er nimmt die Wohnung....

Also Eigenbedarf sollte immer Vorrang vor Anlegern haben...

Carlo62
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Kein Anleger kauft Wohnungen um die leer stehen zu lassen!

Da könnte man gleich das Geld in die Mur werfen.

stadtkater
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Nach Erfahrungen mit

Mietvandalen und Mietnomaden werden viele Besitzer von Anlegerwohnungen eines Besseren belehrt und Hoffen auf Wertsteigerungen der dann leerstehenden Wohnungen. Dafür nehmen sie dann sogar die Betriebskosten in Kauf!

uomo23
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Stadtkater

Nach wie vor hoch, siehe Reininghaus. ETWg 50m2 ab 130.000 Euro!!!
Erst wenn alles fertig gebaut ist und nicht verkauft wird, werden die Preise etwas sinken.
Im Schnitt eine Doppelhaushälfte 100m2 ausser Graz ab 300.000 mit kleinem Garten. Wer wird sich das in Zukunft noch leisten?

stadtkater
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Ja, leistbares Wohnen auf engstem Raum

mit 10.000 Bewohnern in Reininghaus - das Getto von morgen!

Carlo62
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130.000 für 50m2 ist sogar sehr günstig!

Das sind gerade einmal 2.600 Euro/m2. In guten Lagen in Graz hat man vor 10 Jahren schon 3.000 und mehr je m2 bezahlt!

stadtkater
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In guten Lagen von Graz ist man heutzutage

ab 5.000 Euro/m2 dabei. Aber was früher grün war, ist heute Beton. Gute Lagen leben nur mehr vom Ruf von gestern!