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Debatte um Öko-Prämien Hilfspakete: Milliarden für Autos, Österreich wartet ab

Bis zu 12.000 Förderung pro E-Auto, Abwrackprämie: Frankreich beschließt Förderpaket für Autoindustrie. Keine Einigung in Österreich.

Kosten sollen sinken: Renault hat Allianz mit Nissan und Mitsubishi vertieft © (c) AFP (MARTIN BUREAU)
 

Manuel Macron öffnet die Staatskassen für Autoindustrie und Kunden. Durchaus auch aus Eigeninteresse: Der Staat ist an Renault beteiligt. Drohende Werksschließungen, steigende Arbeitslosenzahlen und dramatische Absatzeinbrüche durch die Corona-Pandemie halfen bei der Entscheidungsfindung, ein acht Milliarde Euro schweres Finanzpaket zu schnüren.

Kommentare (2)

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beneathome
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Kammerblick der EU

Leider fehlt der EU der Weitblick und sie beschäftigt sich noch immer lieber mit der Normung von Zuckerlpapier und Essiggurken oder Bananen. Besser als Gieskannenförderung wäre eine fokussierte Förderung von echten Zukunftsthemen, wie europäische Hard- und Software von Netzwerksystemen. Betriebssystemen, wettbewerbsfähigen Produkltionsstandorten. Es hilft nicht, wenn wir zwar die Entwicklung in Europa machen und die wertschöpfende Produktion nach Asien, Südamerika, oder sonst wohin auslagern. Egal welche Branche, ob Pharmazie, Lebensmittel, Energie, Mobilität oder Elektronik. Wir müssen die Kompetenzen in Europa zementieren und nicht aus Übersee zukaufen. Ich brauch kein standardisiertes Pommes Frites.

scionescio
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Jemand, der unter 18.000 Euro im Jahr verdient, soll 12.000 Euro für den Kauf eines e-Autos bekommen - das kann er sich dann zuhause hinstellen und darüber nachdenken, ob er sich lieber etwas zum Essen und Anziehen kauft oder Strom für sein Auto!

Viel dramatischer kann man gar nicht mehr demonstrieren, was für unnötige und sauteuren Ladenhüter die BEVs sind, wenn die offensichtlichen Nachteile (indiskutable Reichweite bei normaler Reisegeschwindigkeit , lange Ladezeite - Schnelladen wird von den Herstellern nur in Ausnahmefällen empfohlen, weil es den Akku vorzeitig altern lässt, fehlende Infrastruktur, hoher Anschaffungspreis, geringer Wiederverkaufswert (bis zur Unverkäuflichkeit!), mangelnde Sicherheit (Akkubrand, tödliche BORD-Spannung bis zu 800 Volt , Sondermüll Akku, ....) so groß sind, dass sich das ein rationaler Käufer nur in Ausnahmefällen antut.
Das Smartphone hat das Handy ohne Förderungen abgelöst, der Flat-TV den Röhrenfernseher, die Digitalkamera den Fotoapparat, etc weil sie einfach besser waren und dem Konsumenten echte Vorteile brachten - da das beim BEV nicht der Fall ist, werden Milliarden an Steuergeldern an ein paar Schmarotzer umgeleitet, damit die am Stammtisch mit der tollen (aber völlig sinnentleerten) Beschleunigung prahlen können - darüber freut sich nur die Energiewirtschaft und Asien (wir kurbeln dort die Wirtschaft an und bekommen dafür den Sondermüll Akku geliefert)!