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Lage bleibt herausforderndSteirischer Modehandel: Zwischen Sorgen und zarten Lichtblicken

Mit Dressmann musste eine weitere Modekette Insolvenz anmelden, davon sind auch fünf steirische Filialen betroffen. Die Lage für den Handel mit Mode und Freizeitartikeln bleibt auch in der Steiermark herausfordernd. Es gibt aber auch zarte Lichtblicke.

© Robert Kneschke - stock.adobe.com
 

Die Pleitewelle im Modehandel rollt weiter: Nach Airfield, Haanl, Colloseum und Stefanel hat nun auch die Österreich-Tochter der Herrenbekleidungskette Dressmann Insolvenz angemeldet. Eine Fortführung ist gar nicht erst geplant, mit der Liquidation geht das Aus für 31 Filialen einher, 165 Mitarbeiter sind davon betroffen. Die Kreditschützer von KSV1870 und AKV berichten von 50 Gläubigern und Gesamtforderungen von mehr als 14 Millionen Euro. Dressmann, Teil der norwegischen Varner-Gruppe, hat in Österreich schon seit der Gründung mit Verlusten zu kämpfen. Dazu sind die wochenlange Betriebsunterbrechung aufgrund der Coronakrise sowie das gebremste Konsumverhalten gekommen. Laut AKV habe das Unternehmen für seine Beschäftigten zwar Kurzarbeit beantragt, jedoch sei es noch zu keiner Auszahlung gekommen, sodass diese Maßnahme zur Abwendung der Zahlungsunfähigkeit nicht genügt habe.

Kommentare (1)

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tecmen15
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Ausreden

Selber Schuld, wer mit solchen Methoden arbeitet wie mit "verderblicher Mode" hat die Pleite verdient. Mode wird nicht schlecht und kann auch 2 Jahre lang verkauft werden, Rückbesinnung auf das Bekleiden von Menschen und nicht auf Verkauf von billigen Fetzen.
Lieferung aus europäischen Produktionen reduzieren auch die langen Lieferfristen und direkter Einkauf anstatt über Großhändler, man muss halt was tun um langfristig am Markt zu bleiben.

Billige China Fetzen die über Großhändler bezogen werden und das ohne Beratung? Das kann Zalando, Amazon, Asons und AboutYou besser.

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