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RückzieherStadtwerke Klagenfurt beteiligen sich doch nicht an Cleen Energy

Die Stadtwerke Klagenfurt wollten eigentlich 25 Prozent an Cleen Energy kafen. Doch nun wurde der Vertrag einvernehmlich aufgelöst.

 

Der im November 2019 verkündete Einstieg der Stadtwerke Klagenfurt beim burgenländischen Beleuchtungsspezialisten Cleen Energy AG kommt nun doch nicht zustande. Die Stadtwerke hätten den Aktienkaufvertrag mit Cleen-Energy-Altaktionär Erwin Stricker einvernehmlich aufgelöst, teilte Cleen Energy am Mittwoch mit.

Ursprünglich hätten die Stadtwerke Klagenfurt ein 25-prozentiges Anteilspaket übernehmen sollen, doch die Transaktion kam nicht zustande - stattdessen soll nun eine Gruppe von Investoren das Aktienpaket übernehmen. Unter diesen Investoren sei auch der Compass-Verlag, der knapp vier Prozent übernehmen werde, sagte ein Cleen-Energy-Sprecher zur APA. Einen dominanten Kernaktionär werde es nicht geben.

Aktien an Unternehmen

185.440 Aktien (rund 5 Prozent des Grundkapitals) will Stricker ohne Gegenleistung an die Cleen Energy übertragen. Diese Aktien sollen später nach Möglichkeit vom Unternehmen verkauft werden. Bei der nächsten ordentlichen Hauptversammlung, die für Ende Mai 2020 geplant ist, sollen die Regelungen für den Verkauf der eigenen Aktien beschlossen werden.

Zusätzlich wandeln die Investoren kurzfristig einen Teil der Wandelschuldverschreibung für 650.000 Euro zum Kurs von 3,3 Euro in Aktien um. Dadurch werde der Cleen Energy Liquidität in Höhe von 591.000 Euro zugeführt und gemeinsam mit der Wandlung der Schuldverschreibung Eigenkapital in Höhe von rund 1,241 Mio. Euro zugeführt.

Man sei sich mit Cleen Energy über den Einstieg bereits weitgehend einig gewesen, sagte Stadtwerke-Vorstand Erwin Smole der APA auf Anfrage. Nach Vorliegen des Jahresabschlusses der Cleen Energy für 2017/18 hätten sich die Stadtwerke jedoch entschieden, das Aktienpaket doch nicht zu übernehmen. "Die Stadtwerke sind ein Unternehmen im öffentlichen Eigentum und haben daher eine andere Bewertungsmatrix zum Thema Risiko", sagte Smole zur APA. "Das heißt aber nicht, dass das Unternehmen ein schlechtes Unternehmen ist. Das Geschäftsmodell der Cleen Energy ist nach wie vor interessant und wir führen weiter Gespräche über Kooperationen."

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