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2019Erstmals über fünf Millionen Autos in Österreich

Auch wenn die Zahl der Dieselfahrzeuge abnimmt, ist Österreich weiterhin ein Dieselland, wie die Statistik zeigt.

 

In Österreich ist die Zahl der Pkw im Vorjahr um 1,2 Prozent gestiegen und übersprang erstmals die Fünf-Millionen-Grenze. Das zeigen die Zahlen der Statisitk Austria. Inklusive Lkw, Landmaschinen und Zweirädern gibt es fast sieben Millionen Kraftfahrzeuge im Land. Pro 1000 Einwohner gibt es in der Steiermark 616 Autos und in Kärnten 648. Am wenigsten Autos pro Einwohner gibt es mit 374 in Wien.

Die Nachwehen der Dieselkrise wirken sich weiter auf die Zulassungszahlen aus. So nahm die Zahl der Diesel-Pkw um 0,1 Prozent auf 2,77 Millionen Stück ab. Dennoch gibt es weit mehr Diesel-Autos als Benziner (2,18 Millionen, plus 1,9 Prozent). Stark zugelegt haben sowohl E-Autos als auch Hybride, wenn auch bei absolut geringen Stückzahlen. So gab es in Österreich im Vorjahr 29.523 Stromer, ein Plus von 41,7 Prozent, 45.645 Benzin-Hybride (+33,9 Prozent) und 6172 Diesel-Hybride (+150,6 Prozent). Die Zahl der Wasserstoff-Autos stieg von 24 auf 41.

Bei den Marken bleibt Österreich ein Volkswagen-Land. Vier Marken des VW-Konzerns befinden sich unter den Top-Ten.

Top-Ten-Automarken
MarkeStückzahlVeränderung
VW1.026.451+0,9 Prozent
Audi397.075+1,2 Prozent
BMW306.030+4,3 Prozent
Ford295.667+1,2 Prozent
Skoda294.068+5,4 Prozent
Opel292.238-3,1 Prozent
Mercedes274.973+3,0 Prozent
Renault210.415-0,9 Prozent
Seat202.868+5,5 Prozent
Peugeot186.760-1,8 Prozent

Kommentare (6)

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Amadeus005
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Schlecht für die Autoindustrie

Dass viele nur stehen und nicht kaputt werden. Daher stagnieren die Verkaufszahlen.
Wäre nur nett, wenn stehende Autos gar nicht produziert werden würden. Würde viel Flache für Menschen bedeuten. Vor allem SA, wo es echt eng ist.

eleasar
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Als ich nach Graz gezogen bin, habe ich mein Auto verkauft.

Es stand nur herum, nahm wertvollen Platz weg, rostete vor sich hin und hat unnötig viel Geld gekostet. Für mich eine sehr gute Entscheidung!

Jetzt fahr ich nur noch mit dem Fahrrad. Oder wenn es regnet , so wie heute, gehe ich zu fuß 25 min in die Arbeit durch die schöne Grazer Innenstadt. Bus und Bim benutze ich eher selten, da ich für kürzere Distanzen zu fuß gleich schnell bin, aber es mehr Spass macht, zu gehen. Für weitere Wegstrecken gibt es Züge oder Carsharing.

Am Land sieht die Situation natürlich anders aus. Aber in der Stadt in Auto kein must-have.

scionescio
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@eleasar: Das ist der vollkommen richtige Ansatz: nur bedingungsloser Ausbau der Öffis und billige/flächendeckende Carsharing-Angebote für Gegenden, wo Öffis nicht sinnvoll sind, werden die Mobilitätswende bringen!

Auch ein BEV verbraucht (Park)Platz, steht im Stau und erzeugt Emissionen bei der Produktion- damit ist rein gar nichts gewonnen, außer dass die Steuerzahler die Gewinne von ein paar Glücksrittern finanzieren dürfen und unsere Kinder sich mit dem Sondermüllberg Akku werden herumschlagen müssen.

schaerdinand
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Die 5 Millionen Autos in Österreich

fahren durchschnittlich 20km am Tag. Das ergibt 100 Millionen Kilometer jeden Tag nur in Österreich. Bei einem durchschnittlichen CO2 Ausstoß von 140 Gramm pro Kilometer ergibt das 14 Millionen (!) Kilogramm CO2 JEDEN Tag nur in Österreich und nur die Autos. Das sind 14 Tausend Tonnen!
Die Erde wird zurückschlagen - Erbarmungslos! Sie wird ihr Geschwür loswerden.

Miraculix11
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Der Mensch atmet

8 Millionen Österreicher atmen im Schnitt 1KG C02 pro Tag, sind auch 8 Millionen (!) Kilogramm CO2 JEDEN Tag nur in Österreich und nur die Menschen.

schaerdinand
9
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Mutter Erde wird

ihr Krebsgeschwür los werden!