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329 Millionen EuroRed Bull: Üppige Sonderzahlung für Mateschitz

Für das Geschäftsjahr 2018 bekam Red-Bull-Miteigentümer Mateschitz eine Sonderdividende. Die Mehrheitseigner, die Familie Yoovidhya, gingen leer aus.

Red Bull Chef Dietrich Mateschitz
Red Bull Chef Dietrich Mateschitz © APA/AFP/ANDREJ ISAKOVIC
 

Der Energy-Drink-Hersteller Red Bull hat für das Geschäftsjahr 2018 laut Wirtschaftsmagazin "trend" eine saftige Sonderdividende ausgeschüttet - allerdings nur an CEO und 49-Prozent-Co-Eigentümer Dietrich Mateschitz. Die thailändische Yoovidhya-Familie, die 51 Prozent der Unternehmensanteile hält, ging dabei leer aus. Die Ausschüttung an Mateschitz verdoppelte sich fast auf rund 329 Millionen Euro.

Denn zu seiner regulären Dividende von rund 182 Millionen Euro, die aus dem im Firmenbuch eingetragenen Jahresabschluss hervorgeht, addierten sich gut 147 Millionen Euro. Diese Sonderausschüttung, die dem Magazinbericht zufolge aus dem Gewinnvortrag entnommen wurde, wurde am 17. Dezember 2019 - zehn Tage nach der Verlautbarung der regulären Dividende - im Firmenbuch protokolliert.

Eigentümer einverstanden

Demnach flossen 147,3 Millionen Euro direkt an die zu 100 Prozent im Eigentum von Mateschitz stehende Distribution & Marketing GmbH. Weitere 3,2 Millionen Euro gingen an den 2-Prozent-Eigner Chalerm Yoovidhya. Der 49-Prozent-Eigentümer TC Agrotrading, die Chalerms Bruder Saravoot Yoovidhya managt, erhielt nichts. Alle Gesellschafter seien mit dieser "alinearen Ausschüttung" einverstanden, geht laut "trend" aus dem Dokument hervor.

Der Vorgang scheine jedenfalls von langer Hand geplant gewesen zu sein, heißt es in dem Magazinbericht weiter. Denn erst ein Jahr davor sei erstmals im Gesellschaftsvertrag festgelegt worden, die Gesellschafter könnten "einstimmig auch eine alineare Gewinnausschüttung beschließen".

Großes Gewinnplus

Red Bull steigerte seinen Nettogewinn 2018 laut "Wirtschafts-Compass" um mehr als ein Drittel auf 741 Millionen Euro. Die Hälfte davon wird traditionell an die Eigentümer ausgeschüttet. Diesmal gab es für Red-Bull-Chef Mateschitz eine "Weihnachtsdividende". Über Spannungen zwischen den Eigentümern wegen der Gewinnverteilung sei oft spekuliert worden, schreibt der "trend". In der Distribution & Marketing GmbH findet sich dem Magazin zufolge per Ende 2018 ein Bilanzgewinn von mehr als 2 Mrd. Euro.

 

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Danke für Ihr Verständnis.

Kapazundo
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ein weiterer Ö-Weltbürger

Ich trinke keine RB-Brause, aber immer wieder kommt es im Ausland zu Thema „Red Bull“. Ich bin stolz auf RB-Salzburg und RB-Leipzig, aber kein Fan. Formel 1 schaue ich nicht, finde es aber super, dass wir Österreicher mit fahren. Ich mag es, wenn die „Deitschen“ über die Knödl schimpfen, die der Mateschitz investiert. Randsportgruppen erreichen neue Massen. Die Brause hat uns alle verändert, wir sehen was anders, wir trinken was anders, wir diskutieren was anderes und haben einen weiteren Weltbürger, wie Arnold. Und alles ohne Ausbeutung von Häftlingen oder kleinen Kindern. Wir sollten stolz auf diesen Österreicher sein. Jetzt wird er noch Umweltschützer und dann manchen auch die Grünen mit ihm ihren Frieden ;-))

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IlMaestroEder
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sie scheinen wirklich was anderes getrunken zu haben



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Kapazundo
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Ja....

steirischen Muskateller und dazu steirisches Wosser ;-)))

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Emma0301
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Was ist das für eine konstruierte Story?

Wo ist der „Skandal“? Nur weil sich die kleinkarierten Schreiberlinge die freie Marktwirtschaft nicht erklären können, werden Neidgeschichten konstruiert. Lächerlich! @kleinezeitung Qou vadis?

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schadstoffarm
7
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Kein skandal

Nur halt höchst ungewöhnlich. Wie wenn du mit deiner Schwester eine Schoko teilst und das im Verhältnis 5:0 rippen

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Stadtkauz
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Bravo

Neid ist einmal in Österreich die höchste Form der Anerkennung.

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woelffchen
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Bewundernswert ist.....

wenn jemand aus einem "Nichts" und das ist das Getränk sicherlich, ein so grosses und bedeutendes Unternehmen macht. Dafür bewundere ich Herr Mateschitz und bin zugleich dankbar, dass er viele Sportler und Sport- Randgruppen unterstützt, die bermerkenswertes leisten, aber nie ins kommerzielle TV kämen. Auch Servus TV ist ein absuluter Gewinn für Österreich, wie gesagt, diese Gewinnausschüttung gönne ich diesem Könner.

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AndiK
2
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Was spielt das bei ihm

schon für eine Rolle ob er einige hundert Millionen mehr oder weniger hat?
Er wird es nicht spüren, ich wünsche ihm dass er möglichst lange gesund bleibt, alles andere wird auch für ihn nebensächlich sein.

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dieRealität2019
1
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weltweit wurden weltweit 6,8 Milliarden Red Bull-Dosen verkauft

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einerseits handelt es sich um ein privates Unternehmen mit einen Eigenkapitalanteil von ca. 80% beim Komplementär der Red Bull Gesellschaft in Österreich waren 2018 160 Mitarbeiter vermerkt. Weltweit hat aber Red Bull ca. 11.000 Mitarbeiter und unzählige Tochtergesellschaften.
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Was beim Einblick ins Firmenbuch und der ausgewiesenen Zahlen die Annahme erzeugt, dass es sich hier um ein Abschöpfungsverfahren unter den Gesellschaftern handelt und ich denke die Eigentümerstrukturen in den nächsten Jahren Veränderungen erfahren werden.
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Das direkte Wirtschaftsengagement von Mateschitz zeigt immer mehr eine Trennlinie zwischen Red Bull und Mateschitz. Ich sehe den Sohn von Mateschitz nicht als Nachfolger und neuen Eigentümer der Geschäftsanteile seines Vaters.
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Nach dem Tode des 51%igen thailändischen Mitgesellschafters der KomplementärgesmbH gab es kurzfristig ein Geplänkel des Sohnes Nachfolgers mit Mateschitz. Sichtbar konnte man sehen, er wollte Mateschitzs Anteil übernehmen. Das Vorkausrecht ist zwar vertraglich vereinbart aber im Streifall wäre eine Bewertung des 49%igen Anteils erfolgt. Der Sohn hat dann zurückgeschoben.
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Die Änderungen mit diesen Abschöpfungsverfahren und einer alinearen Ausschüttung zeigen aus meiner Sicht, dass ein anderer Weg gewählt wurde.
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Festzuhalten ist, dass Mateschitz 1985/1986 in Österreich und Deutschland kein dementsprechendes Investitionskapital von ca. öS 5.0 Mion gefunden hat.

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dieRealität2019
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Der Sohn hat dann zurückgeschoben.

Verständlich, unabhängig der langwierigen juristischen Auseinandersetzungen, Standort Österreich, wäre es fraglich gewesen ob die thailändische Familie den Wert für diese 49% Anteil aufbringen hätte können.
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Eineseits war es vom thailändischen Mitgesellschafter geschickt diese Konstruktion zu wählen, aber anderseits von Mateschitz clever diese Firmenkonstruktionen zu wählen. Hier kann man Mateschitz nur Respekt und Achtung aussprechen.
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Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, mit dem richtigen Produkt.

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seinerwe
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64
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Er ist tüchtig

Jeder kann es nachmachen, die erste Million ist die schwerste.
Steuer: Es ist eine chinesische Firma aber er hat viele Arbeitsplätze nach Europa gebracht. Er macht auch viel für die Allgemeinheit.

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schadstoffarm
12
8
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Bei mir war die

Zweite Million die schwerste. Nr. 5 war auch kein bemmerl.

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Stadtkauz
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@schad...

Wir reden hier von Euro...

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woelffchen
1
4
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...eher sauerstoffarm??

möchte Wissen, welcher Landsmann du bist, .... gibt nur eine Möglichkeit...

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schadstoffarm
1
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Wolferl

Wenn nur eine Möglichkeit gibt darfst 2 mal raten.

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fortus01
16
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is ja nur

knapp eine Mio pro Tag, Herr Mateschitz bedankt sich herzlich dafür bei allen seinen "Trinkern"!

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horstale
16
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wieder ein Beispiel

Neid muss man sich erarbeiten, oder glaubt jemand, dass Herr Mateschitz ein schlechtes Gewissen hat?

Neider haben es selbst nicht geschafft und möchten andere erfolgreiche Unternehmer schlechter hinstellen.

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walter5657
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Und wieviel

an Steuern zahlt Herr Mateschitz persönlich???
Nur mehr Steuerkonstruktionen und sonst nichts.

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ronny999
7
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Mateschitz ist

zu gratulieren - es gibt keinen österreichischen Milliardär, welcher soviel in Österreich wieder ausgibt, dass er steuerlich optimiert ist weltweit üblich.
Ärgern tut dies höchstwahrscheinlich Sozialisten, welche diese Gesetze beschlossen haben und auf ihren IPad schreiben und mit dem iPhone telefonieren und sich noch nie überlegt haben, was die Steuerleistung von Apple in Österreich ist und was Apple wirtschaftlich Österreich zurückgibt.

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seinerwe
2
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Viele

Umsatzsteuer, Lohnsteuer,.....

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H260345H
10
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Aber walterchen, woher

weißt du denn das sooo genau?
Oder host an NEID?

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Gedankenspiele
31
10
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Liebes 260345H

Das Wort Neid hört sich in Ihrem Kommentar etwas negativ an.
Wenn jemand...
...so wohlhabend ist wie Herr Mateschitz, anschließend eine derart hohe Dividende erhält, vor kurzwm verlautbaren ließ, dass in seinem Konzern in Österreich viele Stellen wegfallen sollen und abschließend durch eine Steuerreform der ÖVP-Regierung einen überproportional großen finanziellen Bonus erhalten soll...
...dann ja, dann nennen Sie es Neid, Wut und was weiß ich noch alles was ich habe. Wer es nicht verspürt ist eventuell selbst Begünstigter in diesem System.

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H260345H
2
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Mit einer Pension von rund

2000 € netto (ein Leben lang freiwillig ALLEINVERDIENER mit Frau und Kind) gehöre ich ganz sicher nicht zu Begünstigten dieser Finanzklasse.
Dennoch verspüre ich keinen Neid gegenüber Mateschitz, mich freuen vielmehr seine Spenden von 50 Millionen € für die Krebshilfe und viele weitere großzügige finanzielle Engagements dieses Mannes für soziale und sportliche Zwecke!
Man sagt zwar, …. "mit volles Hose ist leicht stinken"..., doch es gibt genug Wohlhabende, die das Wort "Nächstenliebe" oder "Spenden" nicht einmal schreiben können!

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fon2024
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andaman

gedankenspiel also doch neid oder.

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Gedankenspiele
12
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Wie oben geschrieben.

Nennen Sie es wie Sie wollen.
Vielleicht liegt die Akzeptanz solcher Gehälter, Dividendenausschüttungen, Steuergeschenken (bei zeitgleich stattfindenden Stellenstreichungen) auch daran, dass viele Menschen sich nicht vorstellen können wieviel 100e Millionen Euros sind.
Vielleicht sollte man es in Monatsmieten oder Gartenzäune anstatt in Form von Euros darstellen.

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H260345H
0
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Nicht böse sein,

aber dieser Beitrag ist erbärmlich dumm!
NEID hat nichts damit zu tun, ob vorstellbar oder nicht, denn NEID kann schon dort beginnen, dass jemand einige Prozente mehr hat als man selbst.
NEID ist Charaktersache, das Wort MISSGUNST drückt das vielleicht besser aus, bedeutet aber dasselbe!
NEID bedeutet aber auch, dass der Neider mit seinem eigenen Laben unzufrieden ist, er hätte es halt anders = besser gestalten sollen, falls die Möglichkeit gegeben war, aber versäumt wurde!

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