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Neue Details zu Ghosn-FluchtEx-Autoboss flüchtete mit Schnellzug, Taxi und Flugzeug

Auf seiner Flucht aus Japan hat der ehemalige Nissan-Chef Carlos Ghosn den Schnellzug von Tokio nach Osaka im Westen des Landes genommen.

Carlos Ghosn
Carlos Ghosn © APA/AFP/Kazuhiro Nogi
 

Ghosn sei in Begleitung mehrerer Menschen gewesen, die aber noch nicht von der Polizei identifiziert worden seien, berichtete der japanische Fernsehsender NTV am Montag. Die Polizei analysiere gerade die Videoaufnahmen, berichtete die Zeitung "Yomiuri Shimbun".

In Osaka sei Ghosn am 29. Dezember abends angekommen. Dort sei er in ein Taxi gestiegen und zu einem Hotel in der Nähe des Flughafens Kansai gefahren. Von dort flog Ghosn vermutlich mit einer Zwischenlandung in Istanbul nach Beirut, wo er sich seit vergangenem Montag aufhält.

"Verschwörung"

Ghosn besitzt die libanesische, die brasilianische und die französische Staatsangehörigkeit. Der Ex-Automanager, zuletzt Chef des Verwaltungsrates von Nissan, war im November 2018 in Japan festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem vor, Firmenkapital zweckentfremdet und private Verluste auf Nissan übertragen zu haben.

Er selbst sprach von einer Verschwörung bei Nissan, um ihn loszuwerden. Grund sei, dass er Nissan noch näher an den französischen Autobauer Renault heranführen wollte.

 

Kommentare (1)

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LUR
2
6
Lesenswert?

Oh je wie Nachlässig.

Hat wieder wer nicht aufgepasst und weg war er

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