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Aktuelle Zahlen Arbeitslosigkeit steigt in vier Bundesländern und der Industrie

Die Konjunktureintrübung trifft den Arbeitsmarkt, die Zahl der Arbeitslosen sinkt nur mehr gering. Gleichzeitig stagniert die Zahl der gemeldeten offenen Stellen.

In Österreich sinkt die Arbeitslosigkeit, in der Steiermark steigt sie
In Österreich sinkt die Arbeitslosigkeit, in der Steiermark steigt sie © Jürgen Fuchs
 

Die Arbeitslosenzahlen sinken aufgrund des schwächeren Wirtschaftswachstums nur mehr leicht. Ende Dezember gab es im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,5 Prozent weniger Personen ohne Job. Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet waren 407.872 Personen (-6.064 ) ohne Beschäftigung. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition verringerte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 8,5 Prozent.

Ende Dezember gab es 349.795 vorgemerkte Arbeitslose, das waren um 1,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Schulungsteilnehmer beim Arbeitsmarktservice (AMS) ging um 0,4 Prozent auf 58.077 Personen zurück, teilte das Sozialministerium am Donnerstag in einer Aussendung mit. Die Arbeitslosenzahlen in Österreich sinken seit Frühjahr 2017, zuvor waren sie fünf Jahre lang gestiegen.

Die detaillierten Zahlen

Die Konjunktureintrübung macht sich auch auf dem Stellenmarkt bemerkbar. Die Anzahl der gemeldeten offenen Stellen stieg im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat nur mehr um 0,1 Prozent auf 65.443. Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten erhöhte sich laut einer vorläufigen Prognose um 38.000 Personen (+1 Prozent) auf 3,763 Millionen.

Gleichzeitig steigen die Arbeitslosenzahlen in vier Bundesländern und in der Industrie. Die Zahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer erhöhte sich per Ende Dezember 2019 im Vergleich zum Dezember 2018 in Vorarlberg (+1,3 Prozent), Oberösterreich (+0,9 Prozent), Kärnten (+0,5 Prozent) und in der Steiermark (+0,3 Prozent).

Die Anzahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet sank am stärksten in den vom Tourismus geprägten Bundesländern Salzburg (-5,2 Prozent) und Tirol (-4,6 Prozent). Ebenfalls einen Rückgang gab es in Niederösterreich und Wien (jeweils -2,3 Prozent) und im Burgenland (-0,7 Prozent).

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