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JahresbilanzGutes Jahr für Anleger: ATX legte um satte 16 Prozent zu

Kleines Minus am letzten Handelstag, auf Jahressicht aber deutliches Kursplus.

© APA/Hans Punz
 

Die Wiener Börse hat den letzten Handelstag des Jahres mit einem kleinen Minus beendet, liegt auf Jahressicht aber gut 16 Prozent im Plus. Der heimische Leitindex ATX fiel am Montag in einer verkürzten Börsensitzung gegenüber dem Vortag um 25,6 Punkte oder 0,80 Prozent auf 3186,94 Zähler.

Auf Jahressicht hat der ATX damit aber deutlich zugelegt. Gegenüber Ultimo 2018 liegt der Index 441,16 Punkte oder 16,07 Prozent im Plus.

Der ATX Prime schloss am Montag mit einem Minus von 0,77 Prozent oder 12,5 Punkten bei 1.607,62 Einheiten. Das Tageshoch erreichte der ATX im Frühhandel mit 3.212,98 Zählern. Der Schlusskurs von 3.186,94 Zählern war auch gleichzeitig das Tagestief.

Im prime market zeigten sich am Ende der Sitzung neun Titel mit höheren Kursen, 26 mit tieferen und drei unverändert. In einer Aktie kam es zu keiner Kursbildung.

Gehandelt wurden im prime market 2.138.642 (Vortag: 2.494.693) Stück Aktien (Einfachzählung). Umsatzstärkste Aktie war Verbund mit 169.833 Stück Aktien. Wertmäßig kam heute ein Umsatz im prime market von 61,097 (74,377) Mio. Euro zustande, wovon 7,64 Millionen Euro allein auf Verbund entfielen.

Die Highlights 2019

  • Mit Berücksichtigung von Dividenden erzielte der Wiener Leitindex ein Plus von 21 Prozent.
  • Im Jahreshoch lag der Index bei 3308,91 Punkten. Damit war der ATX noch weit von seinem Allzeithoch im Juli 2007 mit 4982 Zählern entfernt.
  • Den niedrigsten Wert hatte der ATX heuer bei 2681,37 Punkten. Im Vorjahr hatte das heimische Barometer insgesamt rund ein Fünftel eingebüßt.
  • Auf Jahressicht erreichten die meisten ATX-Werte 2019 ein Plus.
  • Die größten Kursgewinner waren am Ende des Börsenjahres die s Immo (+55 Prozent Jahresplus)
  • der Ziegelproduzent Wienerberger (+48 Prozent)
  • und die CA Immo (+35 Prozent).
  • Vor allem die Immotitel profitierten weiter vom Niedrigzinsumfeld und hohen Immobilienpreisen. Den 16 Kursgewinnern standen heuer 4 Kursverlierer gegenüber.
    Unter ihnen weist
  • der Flugzeugkomponentenhersteller FACC (-15 Prozent) das größte Minus aus,
  • der Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann verlor 10 Prozent.
  • Im breiter gestreuten prime market der Wiener Börse ist die Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG mit einem Anstieg von 63 Prozent Kurssieger.
  • Dort gab es heuer auch drei Neuzugänge: Marinomed Biotech, Frequentis und Addiko Bank.
  • Der Feuerfestprodukte-Hersteller RHI Magnesita ist seit März im standard market gelistet.

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ChihuahuaWelpe56
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Und auf der anderen Skala gibt immer mehr Verlierer

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