AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Krisenjet Southwest Airlines streicht 737-Max-Flüge bis April

Das Boeing-Modell 737-Max wird voraussichtlich bis zum 13. April nicht eingesetzt. Aufgrund der großen Ungewissheit in Bezug auf den Krisenjet stellen sich große Fluggesellschaften auf eine andauernde Zwangspause ein.

Bei Southwest Airlines sind bis mindestens April alle Flüge mit der Boeing 737 Max gestrichen © APA/AFP/MARK RALSTON
 

Angesichts der hohen Ungewissheit um Boeings Krisenjet 737 Max stellen sich die großen US-Fluggesellschaften auf eine andauernde Zwangspause ein. Am Dienstag kündigte auch Southwest Airlines an, die nach zwei verheerenden Abstürzen mit Startverboten belegten Maschinen noch länger aus dem Flugplan zu streichen. Die 737 Max werde voraussichtlich bis zum 13. April nicht mehr eingesetzt.

Vergangene Woche hatte bereits Southwests US-Rivale American Airlines bekanntgegeben, bis in den April nicht mehr mit Einsätzen des Unglücksfliegers von Boeing zu planen. Die Fluglinien gehen also inzwischen davon aus, dass der Ausfall des wichtigen Modells, das seit Mitte März nicht mehr starten darf, über ein Jahr andauern wird.

Auf eine rasche Wiederzulassung der 737 Max deutet derzeit wenig hin. Im Gegenteil: Nachdem die US-Flugaufsicht FAA Boeing jüngst vor unrealistischen Zeitplänen gewarnt hatte, kündigte der Konzern am Montag an, die Produktion ab Jänner vorübergehend auszusetzen. Für die Airlines, die schon zahlreiche Flüge streichen mussten und auf viele bestellte Jets warten, wird die Lage damit noch schwieriger.

Auch der Laudamotion-Mutter Ryanair fehlen wegen des 737-Max-Flugverbots Maschinen. Deshalb übernimmt Laudamotion mit ihrer Airbus-Flotte im März die Ryanair-Basis in Zadar, Kroatien.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren