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Pensionen, Pflege, MigrationWas Österreich für ein gesundes Budget dringend braucht

Die Alterung der Gesellschaft sorgt weiterhin für steigende Kosten bei Gesundheit, Pflege und Pensionen. Das zeigt die langfristige Budgetprognose bis 2060, die der APA vorliegt und die die Regierung am Mittwoch beschließt.

© APA (dpa)
 

Für die im Auftrag des Finanzministeriums erstellte Prognose hat das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) eine Reihe von Szenarien durchgerechnet. In der als wahrscheinlich eingestuften "Basisvariante" sinken die Staatsschulden zwischen 2020 und 2025 unter die auf EU-Ebene vorgegebene Grenze von 60 Prozent der Wirtschaftsleistung. Damit würde Österreich erstmals alle Budgetregeln der Europäischen Union einhalten. Erst ab 2040 würden die Schulden wieder ansteigen und 2060 65,6 Prozent erreichen, sollte die Politik nicht gegensteuern.

Pflegekosten verdoppeln sich

Allerdings zeigt die Budgetprognose auch eine Reihe von Herausforderungen - insbesondere bei Pensionen, Gesundheit und Pflege. Die Pflegekosten dürften sich bis 2060 verdoppeln (von 1,6 auf 3,3 Prozent der Wirtschaftsleistung), die Kosten für das Gesundheitswesen steigen von 7,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf 8,7 und die Pensionsausgaben von 13,5 auf 15,2 Prozent.

Bei den Pensionen lohnt aber der Blick ins Detail: Weil bis 2035 besonders geburtenstarke Jahrgänge in Rente gehen, steigen die Kosten nur bis dahin an, bleiben danach aber stabil.

Außerdem ist der Systemwechsel im öffentlichen Dienst deutlich sichtbar: Teure Beamtenpensionen laufen aus, womit die Kosten dafür stark sinken (von 3,1 Prozent der Wirtschaftsleistung 2020 auf nur noch 0,8 Prozent 2060). Dies dämpft den langfristigen Anstieg der gesamten Pensionskosten. Freilich rechnet das WIFO auch vor, dass die Pensionskosten insgesamt um 0,5 Prozent des BIP niedriger wären, wären die Hacklerregelung und andere Pensionszuckerl im Wahlkampf nicht wieder eingeführt worden.

Österreich braucht Zuwanderung

Außerdem weist die Prognose auf eine Reihe von Risikofaktoren hin. Beispielsweise basieren die Berechnungen auf der Annahme, dass jährlich durchschnittlich 28.650 Personen netto zuwandern und Österreich somit auf 9,7 Mio. Einwohner anwächst. Sollte die Zuwanderung deutlich sinken (auf 9.150 Personen jährlich), dann würde das im WIFO-Modell zu einem deutlichen Rückgang des Arbeitskräfteangebots und des Wirtschaftswachstums führen. Die Staatsschulden würden in diesem Szenario 2060 nicht bei knapp 66, sondern bei über 160 Prozent des BIP liegen.

Gefahr eines niedrigen Wachstums

Ein weiteres Risiko wäre ein anhaltend niedriges Wachstum der gesamtwirtschaftlichen Produktivität ("säkulare Stagnation"). Die Prognose geht davon aus, dass das seit der Wirtschaftskrise niedrige Produktivitätswachstum wieder ansteigt. Sollte das nicht der Fall sein und die Produktivität statt um 0,6 nur um 0,4 Prozent jährlich zulegen, würde das die Wirtschaftsleistung deutlich reduzieren und die Schuldenquote auf fast 108 Prozent stark erhöhen. Umgekehrt hätte ein höheres Produktivitätswachstum deutlich positive Auswirkungen (28 statt 66 Prozent Schuldenquote).

Kommentare (37)

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mapem
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1 … Oh ja – wer braucht eigentlich noch sowas wie die „Sozialpartner“ – die „Arbeiterkammer“ oder gar die „Gewerkschaften“ …?

Also – ich sag ja, dass wir´s heute wieder mehr denn je brauchen – aber da bin ich mit ein paar anderen hier im Forum eh in der Minderheit – alle anderen müssen wohl Unternehmer, Millionäre und welche am Weg dorthin sein – gell?!
Zugegeben – statistisch kann das zwar nicht sein – aber: mach nie die Rechnung ohne Pisa! Und wenn sich das Durchblicksniveau auf Bohnenkraut-Level befindet, laufen hier ja unsere diversen Spezialisten schier zur Höchstform auf und erklären uns mit Inbrunst, dass die Erde in Wirklichkeit eine Scheibe ist – und äquivalent dazu, dass solch Begriffe wie oben „veraltet“ sind und die Institutionen „nicht mehr zeitgemäß“ und somit obsolet wären – gell! … Dieselben sehen dann natürlich ihren türkisen Himmel voller Geigen - und den Engel, der in diesem rumflattert, sprechens sogar heilig … tja, man staunt!

Nun ja – faktisch muss dies alles wohl aus so einem eigenartigen Zustand eines Wachkomas resultieren, währenddessen die letzten 30-40 Jahre äußerst dynamischer wirtschaftlicher Veränderungen und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt offensichtlich spur- und wahrnehmungslos an den Patienten vorbeigingen?!

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mapem
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2 … Klar – was sagt uns schon der Begriff „Prekarisierung“ … ? Na? … Eh nix – gell?!

Nein nein – ist keine Infektionskrankheit … aber hier gibt´s ja haufenweise profunde Kenner der Materie, die werden – wenn´s nicht nur nur den Daumen runterbuzzern – uns mit eloquenten Argumenten gleich erklären, dass dies ebenso obsolet sei, wie die oben erwähnten Institutionen.

Nein nein – in Österreich gibt´s das alles ja nicht, was seinerzeit aus den USA mit Margaret Thatcher auf der Insel der Seligen begann – diese neoliberale Heimsuchung, die heute über die dt. Agenda 2010 auch bei uns fixer Bestandteil des plutokratischen Endzeit-Kapitalismus darstellt, wo schön nach und nach jede staatliche soziale Regulierung der „Deregulierung“ weicht und uns ein lieblich süßlich türkises Engerl harmonisch Schalmeien dazu summt, wo selbst die Schoko-Glasur auf der Sachertorte schmilzt – nicht nur Schwiegermütter.

• Was kümmert´s uns denn, wenn heute die Hälfte aller Frauen nur mehr in atypischen Arbeitsverhältnissen steht – also schlecht bezahlte Teilzeit oder befristete Arbeitsverträge? … Eh wurscht.
• Und wenn ich euch sage, dass sich heute 1 Drittel aller Arbeitnehmer kein ganzes Jahr in einem durchgehenden Arbeitsverhältnis befindet? … Ich weiß – is euch auch wurscht.

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mapem
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3 …

• Dafür sind´s „flexibel“ - müssens sein (so ein altes ÖVP Schlagwort – kennt ihr eh noch – oder?) … Und so fliegen die Manderln bei der einen Firma wieder raus … dann sind´s a bisserl arbeitslos … dann bekommen´s vielleicht in einer anderen Firma einen Job (aber nur, wenn´s den „modifizierten“ und befristeten Arbeitsvertrag auch „freiwillig“ unterschreiben) … oder sie wechseln überhaupt in eine andere Branche …
• Ja mei – dass man da immer wieder einkommensmäßig bei NULL beginnt, wird euch ja auch wurscht sein – oder?!
• Ach ja – dass dieses betroffene Drittel in den letzten zehn Jahren 2% Reallohn-Verlust hinnehmen musste, wird auch ja auch nicht sonderlich jucken … und das bei zugleich ständig steigenden Lebenshaltungskoste … a wurscht.
• Tja, extrem „flexibel“ muss man da sein. Und für den Krankenstand gibt´s auch schon einen neuen Begriff: die „Tachinose“ heißt er heute – so ein proveeeeesa hat´s hier unlängst mal gesagt – der kennt sich halt aus – gell!
• Aber keine Angst! … Wenn in Zukunft der Chef die Schergen vorbeischicken kann, die dich aus dem Krankenbett läuten, dann applaudierst du ja – gell!
• Aber immerhin – die kleinen Hackler haben´s gut, denn sogar bei den „Gscheiten“ wird gehobelt – ätsch! … Und wenn dann so oberwichtige Streber aus den Unis gar gratis oder um ein Almosen jahrelang als „Praktikant“ oder „Volontär“ dahinfretten müssen – tja, da ist für´s wirklich kleine Manderl dann die Welt wieder in Ordnung – haha!

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mapem
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4…

• Und überhaupt – auch so ne tolle Erfindung aus der vormals schwarzen Ideenschmiede: Weil du soooo super bist, gründest halt gschwind ein „Ein-Personen-Unternehmen“ – Hurra! …
• Zugegeben, dass damit sich die großen Firmen dich als Arbeiter oder Angestellten ersparen – du dich dann selbst versichern musst und selbst deine Sozialbeiträge abführen musst – wurscht! … Und wenn du dann deiner Ex-Firma deine besondere Dienstleistung nicht mehr anbieten kannst, weil du zu teuer bist – tja, Pech gehabt – gehst halt pleite … bist ja „flexibel“ …
• Aber dafür kannst deinen Kumpels dann erzählen, dass du selbstständiger Unternehmer als z.B. „Verspachtler von montierten Gipskartonplatten“ … „Zuschneider von Metallwinkeln auf 45°“ oder „Mobile Büro-Servicekraft“ warst (tolle Berufsbezeichnugen haben´s sich da ausgedacht – und das extra für DICH!)

Wie wir sehn können: Alles Entwicklungen, die die „Sozialpartner“ – die „Arbeiterkammer“ oder gar die „Gewerkschaften“ vollkommen überflüssig machen – eh klar. Und die Fusionierungen bei den Krankenkassen: ausschließlich FÜR dich … der Heilige sagt´s ja auch immer – eben!
Und eines merke man sich: Reiche höher zu besteuern geht gar nicht – denn das wären ja dann wir – also du und ich!

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mapem
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5...

Ach ja – das hab ich noch vergessen: die soziale Ungleichheit, sowie die Vermögens- und Einkommensverteilung befindet sich heute auf dem Niveau von 1920 – ist also so hoch wie vor 100 Jahren! … Okay – ich weiß … ihr wisst das eh alles … ich sag´s halt nur.

Vielleicht sollte man dann mal geschichtlich recherchieren, wie´s dann ab 1920 die nächsten paar Jahrzehnte weiterging?!
Na ja – wie wir ja alle wissen, wiederholt sich die Geschichte ja eh nie – gell …

Schöne Weihnachten rundum!

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mapem
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Ui – jö schau … schon wieder mal …

ganz überraschend ergiebig „rotes Feedback“! …

Na ja – haptisch funktionierts ja immer unheimlich gut – kaum eingestellt: zackzackzack … und schon alles rot – faszinierend, wie schnell da manche lesen … hui!

Aber ne Frage: WAS schreibt ihr denn, bittschön, immer in euren sicherlich höchst eloquenten Kontradiktionen? … Da geht ja quasi nie etwas durch?!

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koi1956
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ACH...WAS...

Werter Mapem! Gewerkschaft und Arbeiterkammer haben es in guten Jahren(ca.1970-1985)ganz einfach versäumt "Eigenständigkeit" zu ihrer Glaubwürdigkeit zu machen! Mit fortdauer von" mehr für alle"in Form von Konsum,Freunderlwirtschaft,offene Wirtschaft,sowie immer ..mehr Gewinn, und Kapitalabzug haben "wir"die heutige von Ihnen beschriebene Sch..Äh..5-fache geschichte.

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mapem
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Aha, Koi … so meinst also …

na ja – ich dachte ja eher, dass das alles auch was mit dem einzelnen – also mit dir und mir zu tun hat und mit meiner Bildung und mit meiner Bereitschaft etwas aus den Chancen zu machen.

Aber man stolpert hier immer wieder über ein bemerkenswertes Verhaltenschema: „Nein, ich rufe jetzt nicht die Polizei, weil ich kenn da einen Inspektor, der ein A… is! Und dem werde ich es jetzt aber zeigen, denn ich mach jetzt mit der Panzerknacker-AG ein Abo - ätsch!“ … oder dieses Schema ist auch grad sehr en vogue: „Halt – hauts mich nicht mit dem Baseball-Schläger – gebt´s in mir, ich mach das selber!“

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Balrog206
3
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Wirst

Schon arbeitslos werden bei deiner Eigenwerbung !

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Katschy
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Man will uns also

allen Ernstes einreden, dass man für weniger Arbeit die es dann gibt, mehr Zuwanderung braucht? ;-)

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Hieronymus01
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Es geht nicht um Geld.

Es geht um unser Luxusleben.
Wie wärs wenn wir Luxusartikel wie Fernreisen, exotische Lebensmittel usw.
höher besteuern.
Entweder hat der Staat dann mehr in der Kassa oder die CO2- Ausstöße werden geringer.
Aber für sowas ist die Masse nicht bereit und Fahren unser System lieber an die Wand.

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picciona1
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war nur eine frage der zeit bis die nächsten migrationsfreundlichen artikel auftauchen

nach putins bomben, lybischen folterlagern und raketentechnikern jetzt das neueste argument: ohne migranten eine horrende verschuldung.
wie in graz könnte man sagen
enorme zuwanderung nur! aus dem ausland, in meinem bekanntenkreis macht sich panik breit " nur noch wohnbau, wohnbau, was sollen diese leute die da angesiedelt werden alles arbeiten?" junge leute erzählen mir, in graz gibt es miese jobs, für mieses geld und du mußt so tun als ob du dankbar wärst, und der schuldenstand hat sich seit nagl ver5!!facht.
soviel zum thema zuwanderung senkt die schulden!

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SoundofThunder
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Schöpf‘ma halt bis 70😏

Aber es geht nur um die Abschläge. Schrauben wir halt das gesetzliche Antrittsalter für die Pensionen in unerreichbare Höhen damit niemand mehr abschlagsfrei in Pension gehen kann. 5,1% pro Jahr sind kein Pappenstiel. Wenn man das Pech hat mit 60 keinen Job zu finden bekommt dann noch 51% Abschläge. Dann hat man sicher weniger als jemand der nie gearbeitet hat. Und das wir Zuwanderung brauchen,tja: Sind wir da nicht selber schuld daran? Wer braucht schon Kinder? Man will ja auf nichts verzichten! Zwei bis dreimal im Jahr heißt es ab in den Süden und zwei Autos mit ordentlich PS müssen auch sein.

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picciona1
13
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Und das wir Zuwanderung brauchen,tja: Sind wir da nicht selber schuld daran? Wer braucht schon Kinder?

wenn es vor 20,30 jahren für österreicher soviel geld gegeben hätte wie jetzt für ausländer, dann gäbe es vielleicht mehr österreicher.
damals gab es keine mindestsicherung und keine 2500 für familien

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Armergehtum
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Familien mit wenigen oder nur einem Kind:

Hauptgrund könnte sein, dass man als Familie nur Mehrkosten und nicht die geringsten Vergünstigungen vom Staat erhält.
Familie kostet: grössere Wohnung / Haus, grösseres Auto, Nahrung, Freizeit, Schule, Studium. Von diesen Mehrausgaben profitiert der Staat durch Steuermehreinnahmen und jene, die kein Kind haben.
Für Arbeitgeber gibt es keine idealeren Beschäftigten, als jene, die Verantwortung für die Kinder haben und Schulden haben.

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crouso
13
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Die linksextreme Propaganda läuft wieder

"Österreich braucht Zuwanderung"
Wer bezahlt denn die Pensionen von den "Flüchtlingen" die jetzt alle plötzlich zu Migranten erklärt werden? Mit 30+ Jahren werden sich 40 Beitragsjahre wohl nicht mehr so ganz ausgehen, abgesehen davon, dass die ganzen "Facharbeiter" erst alphabetisiert werden müssen... das ist eine Zeitbombe die da auf uns zu kommt.

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Butterkeks
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...

Wir brauchen Zuwanderung für Arbeitskräfte? Als ich das letzte mal geschaut habe, lag das Verhältnis Arbeitsplätze zur Arbeitslosen ca bei 1:10. Auf 30.000 Jobs kommen also 300.000 Arbeitslose. Da kann mir keiner erzählen, dass man da nicht einen Großteil der freien Stellen besetzen könnte. Man will es nicht!

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Balrog206
1
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Lade

Doch mal diese Arbeitslosen zu einem Gespräch ein ! Dann wirst merken warum die arbeitslos sind ! Wir suchen seit heuer erstmals auch übers AMS ! Da kommst vom wundern nicht raus ! Es gibt auch ab u zu ausnahmen , die sind aber sehr dünn gesät !

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Mein Graz
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@Butterkeks

Klar, es gibt mehr Arbeitslose als Jobs.

ABER:
Welcher Österreicher geht schon in die Gastronomie, zu einer Reinigungsfirma, arbeitet am Bau, pflegt Alte und Kranke usw.?
Berufe mit miesen Arbeitszeiten und schlechter Bezahlung macht kaum mehr ein Österreicher - und Migranten, die es machen würden, werden abgeschoben, oft unter fadenscheinigen Begründungen.

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SoundofThunder
4
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🤔

So ist es. Welcher Österreicher will sich heutzutage die Hände schmutzig machen und/oder sich das Kreuz ruinieren? Wer eine Lehre begonnen hat wurde schon belächelt. Studieren und ab ins Büro. Die Schmutzarbeit sollen doch die Ausländer machen.

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Butterkeks
4
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...

Schlechte Arbeitsbedingungen und miese Bezahlung, ganz genau. Nur statt das zu bekämpfen holt man lieber ausländische Kräfte ins Land die nicht aufmucken und still vor sich hin schuften.

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Mein Graz
2
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@Butterkeks

Nein, eine Türkise Kurz-Regierung wird ganz sicherlich NICHTS gegen miese Bezahlung und schlechte Arbeitsbedingungen unternehmen - sie müssten dann ja den Unternehmern auf die Zehen steigen, und das geht schon einmal gar nicht.

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SoundofThunder
5
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🤔

Kommt darauf an welche Jobs das sind und wo die sind. Ein arbeitsloser Koch,wohnhaft in Wien,wird sicher nicht nach Vorarlberg pendeln.

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Butterkeks
10
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...

Bleibt ihm aber gar keine Wahl. Der wird vom AMS zwangsvermittelt. Lehnt er ab, wird er gesperrt und darf für 6 Wochen mit 0€ Einkommen auskommen. Für das AMS gilt nicht mal Pflege von Angehörigen als Grund das man nicht gezwungen werden kann sich auf eine Stelle in Tirol zu bewerben.

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SoundofThunder
2
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Sorry,Butterkeks

Sie haben die Zumutbarkeitsgrenzen nicht beachtet. Wer will 9h mit dem Auto zur Arbeit fahren? Für was soll er arbeiten gehen wenn er alles für den Sprit ausgeben muss? Und wenn die Gastronomie so gut zahlt wie die immer behaupten,warum finden die keinen Österreicher für den Job?

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Butterkeks
0
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...

Nirgendwo hab ich was von pendeln geschrieben. Da geht es um Betriebe die Personalunterkünfte bereitstellen. Man muss nicht pendeln wenn man im Betrieb wo man arbeitet wohnt.

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