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Null-ZinsenÖsterreicher haben rund fünf Milliarden Euro verloren

Der Wechsel an der EZB-Spitze ändert nichts an den Zinsen. Sie bleiben auf einem Rekordtief. Sparer verlieren weiterhin real Geld, Kredite bleiben billig. Doch EZB-Chefin Lagarde hinterfragt nach 16 Jahren die Strategie der Notenbank.

EZB-Präsidentin Christine Lagarde
EZB-Präsidentin Christine Lagarde © APA/AFP/DANIEL ROLAND
 

Rund 259 Euro legen die Österreicher im Durchschnitt monatlich zur Seite. Damit sind sie in Zentral- und Osteuropa die Sparmeister. Doch dieser Titel hat einen bitteren Beigeschmack. Denn allein im vergangenen Jahr haben die Österreicher nach Berechnungen der Erste Bank mit ihren Sparbüchern rund fünf Milliarden Euro verloren. Der Grund: Die Zinsen liegen klar unter der an sich niedrigen Inflation. Die Teuerung übersteigt die Rendite und führt so zum realen Verlust.

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