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Das große AbschiedsinterviewAndreas Treichl: "Der Bankschalter wird sterben"

"Aus der Bank muss in einigen Jahren eine Financial Health Group werden". Mit Ende des Jahres gibt Banker-Ikone Andreas Treichl die Führung der Erste Group ab. Im großen Interview erinnert er sich an turbulente Zeiten im Jahr 2009 und blickt auf eine Branche im Umbruch.

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Erste-Chef Andreas Treichl
Erste-Chef Andreas Treichl © Die Presse/Fabry
 

Nach 22 Jahren an der Spitze der Erste Group geben Sie Ende des Jahres die operative Führung ab. Andreas Treichl im Ruhestand? Das ist schwer vorstellbar.
ANDREAS TREICHL: Ich stelle mich schon jetzt auf die größere Ruhe ein. Aber ich werde nicht vollkommen arbeitsfrei sein, da ich mich in Zukunft um die Erste Stiftung kümmern werde.

Kommentare (5)

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vandiemen
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5
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Hmmm....

..ich glaube der Bankschalter wird ihm überleben.....nur so!

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duerni
0
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Den Bankschalter braucht die heutige Erwerbsgeneration schon noch - "a bissale"...

..... unsere heutigen Mittelschüler nicht mehr. Aber nicht nur der Bank- oder Sparkassenschalter - werden verschwinden. Alles was sich nicht rechnet wird eliminiert - wo der "Mensch" bleibt ist doch egal. Bargeld ist denen egal, die genügend Werte am Konto haben. Für Bargeld brauche ich zwei Hände - eine die gibt und eine die nimmt. Die Hände gehören zu einem Menschen, dem man - üblicherweise - beim "Austausch von Leistungen" in die Augen schaut - lächeln wäre auch ganz gut.
Hände werden heutzutage durch das "Handy" ersetzt - auf das wird stundenlang gestarrt - das Händeschütteln wird durch das Drücken auf Tasten ersetzt.
Zurück zum Bargeld: Wenn mir meine Postlerin ein Packerl bringt - geb ich ihr einen Euro - sie sagt "Dankeschön" und wir lächeln uns an.
Ohne Bargeld kann ich das nicht mehr machen - schade........
... das macht mich nachdenklich ...... aber "nachdenklich" passt ja nicht mehr in diese Welt.........

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Landbomeranze
3
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Eh klar!

"Der Österreicher hat eine größere Abneigung gegenüber Transparenz als beispielsweise Skandinavier. Bargeld bedeutet, ich kann mir etwas kaufen, ohne dass jeder weiß, dass ich es besitze. Dafür habe ich auch großes Verständnis. Aber es wird sich in Zukunft nicht mehr spielen."
Das würde den Bankern, den Reichen und den Politikern gefallen, mit Abschaffung des Bargeldes die absolute Macht über die Gesellschaft zu erreichen, indem den nicht an ihre Bestrebungen Angepassten von heute auf morgen den Geldhahn zudrehen könnten. Aus der Sicht eines Millionärs, der sein ganzes Geld sicher nicht in Österreich geparkt und im Ausland todsicher Wohnsitze hat, denkbar. Für mich und den Großteil des Mittelstandes undenkbar.

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Rick Deckard
18
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Treichl kassiert im Jahr gegen 3 Mio Euro...

...wofür? Der Bankschalter wird sterben - das kann jede Klofrau auch sagen...

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joe1406
3
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Regulierte Finanzwelt = Ertragsproblem

Für mich die Kernaussage des Interviews. Und das sagt alles über die Finanzwelt aus. Nur wenn es in der "unregulierten Finanzwelt" irgendwo kracht, wird wieder keiner genau wissen wie viel "regulierte Finanzwelt" involviert ist.

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