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Forderungspapier der Wirtschaft Arbeitnehmern drohen drastische Verschärfungen bei Krankenständen

In einem Forderungspapier der Wirtschaftskammer für eine neue "Krankenordnung" ist enthalten, dass es bei Missbrauchsverdacht künftig "einen Anspruch des Dienstgebers auf eine Prüfung des Gesundheitszustandes" geben soll.

Sujetbild © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Die Wirtschaftskammer will Verschärfungen bei Krankenständen der Arbeitnehmer. Beschlossen könnten diese am nächsten Dienstag im Überleitungsausschuss für die mit 1. Jänner aus den neun Gebietskrankenkassen entstehende Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) werden. Die Gewerkschaft zeigte sich alarmiert.

In einem der APA vorliegenden Forderungspapier der Wirtschaft für eine neue "Krankenordnung" ist enthalten, dass es bei Missbrauchsverdacht künftig "einen Anspruch des Dienstgebers auf eine Prüfung des Gesundheitszustandes" geben soll. Derzeit hat der Dienstgeber nur die Möglichkeit, die Durchführung einer Kontrolle des Dienstnehmers durch die Kasse anzuregen.

"Heftige Geschichte"

Die Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Barbara Teiber, bezeichnete diese Forderung im Gespräch mit der APA als "heftige Geschichte". Es gebe jetzt schon zahlreiche Überprüfungen und es mache einen großen Unterschied, ob der Dienstgeber eine Überprüfung anregen oder anordnen kann.

"Noch heftiger" findet die GPA-djp-Vorsitzende, dass die Bestätigung der Arbeitsunfähigkeit nach den Vorstellungen der Wirtschaft nicht nur den Beginn, sondern auch die voraussichtliche Dauer und die Ursache des Krankenstandes sowie die ärztlich angeordneten Ausgehzeiten bzw. Bettruhe beinhalten soll. Im Entgeltfortzahlungsgesetz ist zwar schon jetzt vorgesehen, dass der Dienstnehmer dem Dienstgeber eine Bestätigung über Beginn, voraussichtliche Dauer und Ursache der Arbeitsunfähigkeit vorzulegen hat.

Die Wirtschaftskammer verweist in ihrem Forderungspapier allerdings darauf, dass Bestätigungen oftmals keine voraussichtliche Dauer vorsehen und "den Dienstgeber mangels Planbarkeit unnötig belasten". Teiber erklärte dazu, dass es im Entgeltfortzahlungsgesetz nur um die Dauer der Entgeltfortzahlung gehe, die im Falle eines Arbeitsunfalles länger gehe als bei anderen Gründen.

Kommender Dienstag als wichtiger Tag

Beschlossen soll die neue Krankenordnung für die ÖGK am kommenden Dienstag im sogenannten Überleitungsausschuss werden. Für Teiber ist "zu befürchten", dass die Wirtschaftskammer für ihre Vorstellungen auch eine Mehrheit bekommt. Zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern herrscht zwar Parität, allerdings sei derzeit nicht absehbar wie der ÖAAB-Vertreter auf Arbeitnehmerseite abstimmen werde.

Die GPA-Vorsitzende sieht in den von der Wirtschaft geforderten Verschärfungen jedenfalls einen "Generalverdacht" gegenüber den Arbeitnehmern. Darin komme "eine Haltung des Misstrauens gegenüber den Beschäftigten" zum Ausdruck. Die ÖGK solle damit im Sinne der Dienstgeber instrumentalisiert werden, man könne nun erkennen, warum die Arbeitgeber die Änderung der Mehrheitsverhältnisse wollten. Teiber glaubt, dass die Wirtschaft die von der türkis-blauen Regierung angekündigte Leistungsharmonisierung auf hohem Niveau nun gegen die Verschärfungen beim Krankenstand eintauschen will.

Wirtschaft weist Kritik zurück

Die Wirtschaft wies diese Darstellungen umgehend zurück. Der Generalsekretär des ÖVP-Wirtschaftsbundes, Kurt Egger, sprach per Aussendung von "ständiger Panikmache" der Gewerkschaft. Der Vorwurf des ÖGB, dass nur Arbeitgeber entschieden, "entbehrt jeder Grundlage. Hier spielt wohl die Angst des Machtverlustes einiger Funktionäre eine größere Rolle."

Der Leiter der Sozialpolitik in der Wirtschaftskammer, Rolf Gleißner, sagte, dass die Reform Vorteile für alle Beteiligten bringen werde. "Es drohen weder Selbstbehalte noch längere Wartezeiten. Es werden im Gegenteil die Verbesserungen im System bei den Kunden ankommen", sagt Gleißner.

Ärztekammer warnt vor Schlechterstellung

Die Ärztekammer warnt ebenfalls vor Verschärfungen bei Krankenständen. Das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient werde dadurch "nachhaltig unterminiert", befand Präsident Thomas Szekeres am Mittwoch in einer Aussendung. Die Beibehaltung des Arztgeheimnisses sei Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche ärztliche Behandlung.

Insbesondere die Bekanntgabe der Ursache des Krankenstands stößt auf heftige Kritik seitens der Ärztekammer. Szekeres führte vor allem psychische Erkrankungen, wie beispielsweise Depressionen oder auch Burn-out an, deren Bekanntwerden beim Dienstgeber negative Folgen für den Dienstnehmer haben könnte. Es sei zu befürchten, dass Patienten ihre Beschwerden zukünftig verheimlichten und damit wertvolle Behandlungszeit verlieren könnten.

Druck wird erhöht

Der Ärztekammer-Präsident räumte zwar ein, dass nach derzeit vorliegenden Entwürfen unter "Krankheitsursache" vorerst nur die Unterscheidung zwischen "Arbeitsunfall", "Berufskrankheit" oder einer "sonstigen Arbeitsunfähigkeit" vorgesehen ist. "Von einer ersten Lockerung des Arztgeheimnisses bis hin zu einer exakten Diagnosestellung ist der Weg dann aber nicht mehr weit", so Szekeres.

Ebenso wenig nachvollziehbar ist für Szekeres, warum der Dienstgeber zukünftig eine Überprüfung des Krankenstands anordnen können soll. Schon derzeit gebe es seitens der Krankenkassen genügend Möglichkeiten der Kontrolle im Verdachtsfall. Eine zusätzliche Überprüfungsbefugnis seitens des Dienstgebers würde nur den Druck auf die Arbeitnehmer erhöhen. Die Vertraulichkeit des Arzt-Patienten-Gesprächs sei ein hohes Gut und müsse unter allen Umständen gewahrt bleiben, meint Szekeres.

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wahrheitverpflichtet
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und alle wissen es!

siehe Frankreich und die Großkotzigkeit der Wirtschaftskammer wirt sich lichten auf die Strassen mit der Arbeiterschaft Arbeitsniederlegung dann kommt die Waage wieder dort hin wo sie hingehört zu ein nehmen und geben in ausgleich!

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Hansmann88
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Eigenverantwortung

Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, seiner Eigenverantwortung gerecht zu werden. Dazu gehört auch, selbst zu entscheiden, ob sich der Mensch arbeitsfähig fühlt oder nicht. Es gibt Tage, da ist eine Auszeit ganz wichtig für die Gesundheit. Gute Arbeitgeber wissen dass und sind da nachgiebig, denn sie wollen gesunde und zufriedene Arbeitnehmer. Ich (selbst Unternehmer) verstehe die Forderungen der Wirtschaftskammer nicht. Das geht in die falsche Richtung. Ich frage mich, wieso in Österreich so stark gegen eine moderne Gesellschaft gearbeitet wird und die Erkenntnisse aus den Wissenschaften so mit Füßen getreten werden. Das gilt für die Wirtschaft* ebenso wie für Bildung, Umweltschutz, den Agrarsektor usw.

*Bitte: die WKO ist NICHT die Wirtschaft, sondern die Zwangsvertretung österreichischer Arbeitgeber und somit nur ein Teil der Wirtschaft.

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Lodengrün
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Gestern war letzte Parlamentssitzung

Fesch. Diese Damen und Herren die sich nebst üppigem Gehalt auch noch Urlaube und ändere Annehmlichkeiten gönnen würden einer Aufforderung ihrer Absenz niemals nachkommen. Aber unseren Leuten die Schrauben anziehen geht leicht von der Hand. Herr Wöginger eigentlich ein AN Vertreter ist da besonders versiert.

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UHBP
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Das kommt halt raus,

wenn Arbeitnehmer, und das sind die Türkis-Blauen Wähler in der überwiegenden Mehrheit, glauben sie müssen eine Partei wählen die nur den Arbeitgebern, Beamten und Bauern verpflichtet sind.
PS: Kleine Anregung an alle einfachen FPÖVP Wählern: Gibt es eine solche Regelung für Kranke Beamte, Bauern oder Selbstständige auch? NEIN! Und jetzt denkt einmal ganz scharf nach warum das so ist, wenn es nicht zu komplex für euch ist?
PPS: Mein Großvater hat immer gesagt, wenn jemand etwas gemacht hat, das ihm/ihr am Ende selbst geschadet hat: Dummheit gehört bestraft!

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Hansmann88
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Regelung für Selbsständige?

Es gibt eine Regelung für Selbstständige: Ich entscheide, wann ich arbeite und wann nicht. Dafür krieg ich kein Geld, wenn ich nicht arbeite und ich arbeite auch oft, wenn ich krank bin, abends, nachts, am Wochenende, im Urlaub etc.. Das ist eine Grundsatzentscheidung, ob ich selbstständig oder angestellt arbeite. Beides ist mir Vor- und Nachteilen verbunden und hat seine Berechtigung und sollte da nicht gegeneinander ausgespielt werden.

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Mein Graz
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Leute, schaltet doch einmal euer Hirn ein!

Was glaubt ihr, aus welchem Grund die AG-Vertretung so eine Forderung aufstellt? Glaubt ihr wirklich, dass die nur das Beste für ihre Mitarbeiter wollen oder dass die AG so besorgt um euch sind, dass sie euch sogar im Krankenstand zu Hause besuchen und euch gute Besserung wünschen wollen?
Da steckt nur eines dahinter: sie wollen an eure Krankenakte. Sie wollen schon bevor sie euch einstellen wissen, wie oft ihr krank wart, welche Krankheiten ihr habt, ob ihr vielleicht gar chronisch krank seid (dann seid ihr sowieso weg vom Fenster), bei welchen Ärzten ihr euch habt behandeln lassen – denn ja, das geht auch gegen die Ärzte! Die AG-Vertreter entziehen nicht nur euch das Vertrauen, sondern auch den Ärzten! Die AG-Vertreter wollen im Endeffekt, dass SIE bestimmen ob ihr krank seid oder nicht, und nicht der Arzt das Sagen hat.

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Mein Graz
6
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Teil 2

Und ihr, die ihr hier behauptet, dass das Krankfeiern und der Konsum von „Restkrankenstand“ noch immer fröhlich durchgezogen wird:
Ja, wahrscheinlich gibt es solche Leute. ABER ihr könnt ganz sicher sein, dass diese AN ganz schnell ihren Job verlieren oder bereits verloren haben.
Und mir stellt sich die Frage: gibt es dazu Statistiken oder beruhen diese Aussagen auf persönlichen Empfindungen?

Noch eins: hier wird immer wieder auf die „Beamten“ losgedroschen. Erstens gibt es „Beamte“ m.W. nur mehr in der Hoheitsverwaltung, verwendet diese Bezeichnung bitte nicht, denn im öffentlichen Dienst gibt es mit überwiegender Mehrheit „Vertragsbedienstete“. Zweitens beruht die Berechnung der Krankenstandstage im öffentlichen Dienst auf einer anderen Basis. Etwa werden Erkrankte ab einem gewissen Alter nicht gekündigt sondern „dürfen“ im Krankenstand bleiben – in der Privatwirtschaft werden solche Mitarbeiter entlassen und fallen dann nicht in die Krankenstands-Statistik sondern in die Arbeitslosen-Statistik. Also haben die einfach nur ein anderes Mascherl um!

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vandiemen
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Man soll sich nicht wundern...

....wenn solche Regelungen erdacht werden. Mit dem Krankenstand wir soviel Schindluder getrieben. Aufregen werden sich wieder diejenigen die den Krankenstand als Zusatzurlaub sehen. Etwar so: Ich hab ja noch alten Krankenstand zu verbrauchen!

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Bergfex1
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Unglaublich

So viel Blödsinn wie in ihrem Komentar hab ich noch nie gelesen. Liebe Grüße an ihren Basti und die FPÖ

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Mein Graz
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@vandiemen

Gibt es dazu auch Statistiken oder ist das eine von dir persönlich getroffene Feststellung?

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vitriol74
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Wer nichts zu verbergen hat

kann auch kontrolliert werden. Bei mir kann jeder jederzeit vorbeikommen...

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SoundofThunder
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😏

Und nimm die Krankenakte mit beim nächsten Bewerbungsgespräch.

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X22
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Wer nichts zu verbergen hat

Naja wie soll man das nennen, ein Ag der kein Vertrauen zu ihnen und der Ärzteschaft hat, was verbirgt dieser Ag

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Mein Graz
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@vitriol74

Viel Spaß, wenn der AG dich zu Hause aus dem Bett holt - er ist wohl jederzeit gerne bei dir gesehen.

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wischi_waschi
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Mein Graz

Selbstverständlich gibt es Leute die den Krankenstand ausnützen!!!
(habe auch genügend Beweise)
Aber noch viel Schlimmer ist es , das wir nichts mehr machen können ohne das es keine Einsicht in unser Privatleben mehr geben wird. Alleine die Kreditkarten ( nachvollziehbar Einkauf) Abschaffung des Bargedes usw.
Smart Meter Strom (Einsicht in unser Privatleben) ich kann gar nicht soviel kotzen, was ich noch alles aufzählen könnte!!!!

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Mein Graz
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@wischi_waschi

Ich habe niemals bestritten, dass es Leute gibt die Krankenstände ausnützen - das fällt für mich unter "Sozialschmarotzer".

Zum Rest:
Kreditkarten muss man nicht besitzen bzw. verwenden.
Bei Smart Meter kann man sich abmelden. Wenn sich weniger als 5% der Haushalte abmelden wird die Abmeldung berücksichtigt.
Man kann sich auch bei ELGA abmelden - was viele nicht tun.
Das Bargeld soll bisher nicht abgeschafft werden.

Und vor allem: auch wenn du hier postest verrät das viel über dich - und das machst du freiwillig! Es kann jederzeit verfolgt werden, wer was von wo aus gesendet hat - und du machst es trotzdem.

Also beklagst du dich einerseits, dass in dein Privatleben Einsicht genommen wird, andererseits breitest du es unaufgefordert aus.

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mapem
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Tja, die Pisa-Ergebnisse wundern ja eh nicht mehr, wenn man sich hier so die Argumentationspfade der Sozialabbaubefürworter gibt – und die sind überaus gediegen: Selbst outen sich hier eigentlich alle, die sich als Arbeitnehmer zu erkennen geben, als verlässlich und integer – als jemand, der das System mal sicher nicht ausnützt … ich zähle mich da auch hinzu.

Jetzt würde man ja meinen, dass aus diesem Umstand heraus jede schleichende Demontage des Sozialsystems auf Ablehnung und Kritik stoßen müsste – aber: nix da … weit gefehlt!
Das Argumentationsstreaming ist in der Tat psychoanalytisch interessant und ernüchternd: „Ich bin sowieso nur dann im KS, wenn ich auch krank bin – ABER! … da gibt´s sicher welche, die das auch ausnützen. DAHER: Bin ich für strengste Kontrollen, geb von mir aus auch dem Arbeitgeber gesetzlich hier alle Rechte in die Hand, um mich jederzeit zuhause aus dem Krankbett zu läuten – und von mir aus soll er auch gleich die Diagnose und den Befund übermittelt bekommen!“ … erstaunliche Kausalketten!

Tja, Leutchen – sowas kann nur aus den Abgründen einer fatalen Symbiose von Neid und cerebraler Insuffizienz keimen und wachsen. Und dass die Pisa-Ergebnisse so sind, wie´s sind - und vermutlich auch nix besser werden - offenbart sich eben auch hier: Neben solchen Apferln stehen halt genau solche Bäume (Pfosten wär da treffender) … den Rest erledigen dann solch eherne unumstößliche Naturgesetze: dass grad jene, die nicht ganz beisammen sind, in der Regel doch gut und recht unkontrolliert bei Samen sind … dem intellektuellen Flächenbrand scheint nichts mehr im Wege zu stehen.

Aber – nicht vergessen! … Dieses System hat in der finalen Phase weder ein soziales Gewissen noch Mitleid mit euch. Könnte man in Geschichtsbüchern ja haufenweise recherchieren … aber „amazon prime“ als Startbildschirm ist halt geiler …

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Balrog206
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Weißt

das einzige was mich interessiert ist, wann mit dem Mitarbeiter wieder zu rechnen ist ,! In irgendwelchen Ämtern oder auch bei deinem Verein ist er halt nicht da, wird eben alles später erledigt !

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fon2024
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andaman

balrog hoffentlich bleibst du immer gesund.damit man wieder mit dir rechnen kann.

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SoundofThunder
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😏

Das steht doch heute schon auf der Krankschreibung. Wozu dann die Verschärfung? Die wollen deine Krankenakte.Sie umgehen die ärztliche Schweigepflicht.

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glashaus
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Weißt

das kann man im voraus nicht immer sagen. Auch Ärzte sind keine Hellseher. Vielleicht sollten Unternehmer besser planen, nämlich auch den Eventuellfall einplanen, heißt nicht Arbeit für 3 MA annehmen wenn ich nur 2 zur Verfügung hab. Arbeitsklima vor Gewinnmaximierung heißt das Zauberwort.

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logistiker
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Arbeitgeber

Ganz einfach!! Für jede geleistete Arbeitsstunde gibt es einen Lohn der ca 30 Prozent über dem jetzigem Lohn steht. Bei Abwesenheit, Krankheit , Urlaub gibt es genau gar nichts.....keine Leistung kein >>Lohn. Fertig!!

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Mein Graz
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@logistiker

Ich hoffe, dein Nick kommt nicht von Logik - denn da hapert es ganz arg.

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lucy007
2
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Hatten sie

schon einmal als Arbeiter/Angestellter eine ernsthafte Erkrankung, die länger dauert? Würden Sie dann zusätzlich auch noch am Hungertuch nagen wollen?

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mapem
1
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Na ja, lucy …

diese Frage scheint mir, wenn man so den Durchschnitt der hier und allgemein geposteten Beiträge liest, obsolet.
Man gelangt wohl eher zur frustrierenden Einsicht, dass man sich die gesamte gesellschafts- und sozialpolitische Evolution seit dem feudalen Mittelalter hätte schenken können …

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tisi
50
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ICard Urlaub

Super, endlich wird gegen den immer populäreren werdenden ICard Urlaub vorgegangen! Diese Kollegen gehören kontrolliert und ihnen das Handwerk gelegt. Wer wirklich krank ist soll aber keinen Schikanen ausgesetzt werden, hoffe, das sich Gewerkschaft und Wirtschaft auf eine vernünftige Basis einigen.

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