AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Pro und Contra Soll der Staat überhaupt Casinos betreiben?

Die andauernde Affäre rund um Postenschacher bei den Casinos Austria hat auch eine grundsätzliche Debatte über Staatsbeteiligungen in Gang gesetzt und vor allem die Frage aufgeworfen, ob die Republik überhaupt an einem Glücksspielunternehmen beteiligt sein sollte.

Weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Soll der Staat Casinos betreiben?
Soll der Staat Casinos betreiben? © lycha - Fotolia
 

Ja, sagt Stephan Schulmeister. Der Staat sollte sogar ein Monopol auf jene Dienstleistungen und Waren haben, die Suchtverhalten  fördern, meint er. So könne Politik die Auswirkungen dämpfend beeinflussen.

Kommentare (4)

Kommentieren
feringo
1
0
Lesenswert?

ohne Göd ka Musi

Ein Staat, der keine Beteiligungen an Firmen hat, hat auch keine Macht. Macht haben dann nur jene "Privatstaaten" (sprich: Konzerne), die Firmen betreiben. Wenn nur der Staat die Wirtschaftsmacht inne hat, funktioniert es auch nicht. Privat- und Staatsmacht müssen also zumindest ausgewogen sein. Parteipolitische Postenbesetzungen sind dabei nichts besonderes; deswegen gibt es ja Wahlen. In Firmen gibt es keine Wahlen, ganz bestimmt aber Interessengruppen, die einzelne Bewerber, sicher nicht immer die aktuell fähigsten, favorisieren und auch einsetzen.

Antworten
fortus01
4
8
Lesenswert?

Ja Herr Schellhorn,

Sie träumen noch immer vom "freien" Markt, so ist's richtig, wie bei den Banken, die Gewinne privatisieren und die Verluste verstaatlichen, solche Denker wie Sie braucht das Land!

@wjs13: In wievielen Staaten mit privatisiertem Glückspiel bezahlen die Betreiber für Therapien gegen Spielsucht und nicht der Steuerzahler?

Antworten
wjs13
7
3
Lesenswert?

Schellhorn hat 100%ig recht

Schulmeister ist ein Träumer, denn "Als Eigentümer hat er (derStaat) ein vitales Interesse am florierenden Geschäft an den Spieltischen, ....".
Der Staat macht aus Geschäftsinteressen genau gar nichts zur Bekämpfung der Spielsucht. Um dem Geschäftpartner nicht zu schaden wird nicht einmal die Einstiegsdroge kleines Glücksspiel verboten.
Wenn privatisiert, könnten auch endlich Novomatic und co. zur Bezahlung der Therapien gegen Spielsucht verpflichtet werden und nicht wie jetzt der Steuerzahler.

Antworten
joe1406
2
6
Lesenswert?

Genau so ist es!

Absolut sinnfreie Argumentation - einfach mal die Werbungen von tipp3 oder win2day anschauen - da klingt ja die provate Konkurrenz noch wesentlich serlöser und weniger auf das "Spielsuchtverhalten" ausgerichtet.

Antworten