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Inflation und weniger Briefe Post erhöht ab April 2020 Porto für Briefe und Päckchen

Der Großteil der Brief- und Päckchen-Tarife wird um 5 Cent erhöht. Post-Chef: Tarife für Briefe in Österreich auch künftig im unteren Drittel in Europa.

Post-Chef Georg Pölzl
Post-Chef Georg Pölzl © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Die Post erhöht im kommenden Jahr das Porto für nationale Briefe und Päckchen. Mitte 2018 waren zuletzt die Preise bei einer Tarifreform erhöht worden. Der Eco-Brief S - etwa eine Postkarte - mit einer Zustellzeit von zwei bis drei Werkstagen kostet ab 1. April 2020 0,74 Euro statt bisher 0,70 Euro. Das Päckchen S mit der gleichen Geschwindigkeit verteuert sich um 5 Cent auf 2,55 Euro.

Post-Briefe und -Päckchen sind hierzulande seit Juli 2018 mit drei Geschwindigkeiten unterwegs. Die Österreichische Post erhöht die Preise ab April 2020 für den Eco-Business-Brief S und das Päckchen S mit einer Zustelldauer von 4 bis 5 Tagen um jeweils 5 Cent auf 0,70 Euro bzw. 2,30 Euro. Beim Prio-Brief S und -Päckchen S, die am nächsten Arbeitstag zugestellt werden, kommt es ebenso zu einer Erhöhung um 5 Cent auf 0,85 Euro bzw. 2,75 Euro. Der Prio-Brief M kostet im kommenden Jahr unverändert 1,35 Euro. Bei der Päckchengröße M zieht die Post die Preise um 10 Cent an.

Post-Chef Georg Pölzl begründete die Preiserhöhung mit der allgemeinen Inflationsrate und der sinkenden Briefmenge. Die flächendeckende Versorgung mit rund 1800 Post-Geschäftsstellen und die tägliche Zustellung müsse finanziert werden, sagte Pölzl am Donnerstag bei der Quartalszahlen-Pressekonferenz in Wien. Die Tarife für Briefe seien in Österreich auch künftig im unteren Drittel in Europa.

Kommentare (1)

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Dafür darf man sich

in den grazer postämtern wenn man nach 16 h hin geht als 40 igster anstellen und es dauert sicher 45 min bis man drann ist weil derartig an personal gesparrt wird! Die schalter sind nur teilweise offen!

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