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Wifo-BilanzSommer 2019: Tourismus-Einnahmen stagnieren nur in Kärnten

Österreichweit laut Wifo deutlich positive Tourismus-Bilanz nach fünf Sommermonaten. Kein Zuwachs in Kärnten.

Stagnation im Kärntner Tourismus
Stagnation im Kärntner Tourismus © foto_tech - stock.adobe.com
 

Noch liegen die Tourismuszahlen für Oktober nicht vor, dennoch kann man schon jetzt eine deutlich positive Bilanz für die heurige Sommersaison voraussagen. Von Mai bis September war die Anzahl der Gästeankünfte um 3,1 Prozent höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, die Übernachtungen legten um 2,4 Prozent zu. Das geht aus der aktuellen Tourismusanalyse des Wifo hervor.

Im September habe sich die Wachstumsdynamik abgeschwächt und die Zahl der Gästeankünfte habe mit 3,89 Millionen auf dem Vorjahresniveau stagniert (+0,1 Prozent), jene der Nächtigungen habe um 0,6 Prozent auf 11,36 Millionen zugelegt, heißt es in der am Montag veröffentlichten Analyse des Wirtschaftsforschungsinstituts. Im Oktober dürfe man wegen des idealen Wetters von einem Ergebnis mindest auf dem Vorjahresniveau ausgehen.

Die Einnahmen der Touristikbetriebe dürften nach einer ersten Umsatz-Schnellschätzung des Wifo um 2,8 Prozent auf 11,99 Milliarden Euro gestiegen sein. Preisbereinigt entspricht das einem Umsatzplus von 1,3 Prozent.

Stagnation nur in Kärnten

In den einzelnen Bundesländern haben sich die Umsätze sehr unterschiedlich entwickelt. Während Wien weiterhin vom anhaltenden Städteboom profitiert und die Einnahmen um 6,8 Prozent gesteigert hat und auch Ober- und Niederösterreich (+5,3 Prozent bzw. +4,4 Prozent) sowie das Burgenland (+3,2 Prozent) überdurchschnittlich zulegen konnten, entsprach das Einnahmenergebnis Salzburgs jenem Gesamtösterreichs, während Vorarlberg mit einem Plus von 2,6 Prozent knapp darunter lag. Die Steiermark verbuchte ein Umsatzplus von 2,2 Prozent und Tirol dürfte mit einem nominellen Zuwachs von 1,4 Prozent preisbereinigt sogar stagniert haben.

Kärnten konnte im Analysezeitraum laut Wifo bedingt durch den Nächtigungsrückgang in der Hauptsaison (Juli ‑1,5%, August ‑1,0%) nicht an der österreichweiten Umsatzentwicklung partizipieren: Mit einem gegenüber 2018 kaum veränderten September-Ergebnis (Ankünfte ‑0,4%, Übernachtungen +0,1%) stagnierten auch die nominellen Gesamteinnahmen in der bisherigen Sommersaison 2019.

 

Kommentare (3)

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VH7F
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Was sagen die beiden Wertschöpfungrechner

Kresse und Schuschnig zu dieser Entwicklung? Weil ein Nächtigungsminus ist ja für sie nicht so aussagekräftig?

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pescador
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Jahrelang versäumte Investitionen rächen sich einmal.

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VH7F
1
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In Bodensdorf investiert die Gemeinde 1,5 Mille

in ein Strandbad für den Sommer, obwohl der Nachbar ein Hallenbad mit Sauna zum Großteil auf eigene Kosten gebaut hätte.

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