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Deutliche Verteuerung Häuser kosten um 31 Prozent mehr als vor fünf Jahren

Im Durchschnitt kostet ein Einfamilienhaus 248.689 Euro und damit um 31 Prozent mehr, als noch vor fünf Jahren. Die höchsten Preise zahlt man in Kitzbühel - im Schnitt rund 1,2 Millionen Euro pro Transaktion.

248.689 Euro kostet in Österreich ein Einfamilienhaus im Schnitt © Robert Kneschke - stock.adobe.co
 

Einfamilienhäuser in Österreich haben sich gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent verteuert, hat der Immo-Berater RE/MAX ermittelt. Im ersten Halbjahr lag der Preis für ein typisches Einfamilienhaus bei 248.689 Euro, im 5-Jahres-Vergleich ist das eine Verteuerung von 31 Prozent.

Im Bezirk Kitzbühel wurden im Schnitt knapp 1,2 Millionen Euro bezahlt - für nahezu alle Normalbürger unerschwinglich. Ein Viertel der im Bezirk verbücherten Einfamilienhäuser waren den Käufern mehr als 1,7 Millionen Euro wert, jedes zehnte sogar mehr als 2,9 Millionen Euro - und die Top drei kosteten im Schnitt 4,2 Millionen Euro, teilte RE/MAX am Dienstag mit. Der Bezirk Kitzbühel ist demnach um 40 Prozent teurer als Innsbruck-Stadt, die bei Einfamilienhäusern in Österreich teuerste Stadt, und 70 Prozent teurer als Salzburg-Stadt. In Innsbruck-Stadt wurden pro Transaktion im Schnitt 845.164 Euro bezahlt. Am günstigsten sind Einfamilienhäuser im Weinviertel und im Waldviertel, danach folgt der Bezirk Güssing im Südburgenland.

Bundesweit wurden bis Juni 5302 Einfamilienhäuser ins Grundbuch eingetragen, um 10,4 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2018. Im Vergleich zu fünf Jahren davor waren es aber um 32 Prozent mehr. Besonders florierten die Märkte in Kärnten, Niederösterreich und Vorarlberg. Burgenland, Salzburg und die Steiermark schwächelten dagegen.

Kommentare (6)

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Mr.T
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Ich beobachte den Immobilienmarkt seit ca. 3 Jahren...


... weil wir am Überlegen sind uns ein Eigenheim anzuschaffen!

Die Preise der Häuser sind aber irreal... deswegen schau ich mir zum Teil auch noch immer die gleichen Häuser wie vor 3 Jahren an!

Schuld daran sind für mich eindeutig die Immobilienmakler die den Verkäufern Verkaufspreise einreden die mit der Realität wenig bis nichts zu tun haben. Aber sie erhoffen sich so wohl höhere Provisionen!

Häuser die privat verkauft werden sind so gut wie immer bedeutend günstiger und sind meist auch nur sehr kurz am Markt!

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GustavoGans
4
1
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Ich muss DukeNude hier Recht geben

Tatsächlich wollen die Makler die Häuser unter Wert verschleudern.
Mein Haus wurde vom den Maklern ebenfalls weit unter Wert geschätzt.
Hab über willhaben wesentlich mehr bekommen.
Einen Makler verkauft doch viel lieber unter Wert.
Der Makler sagt sich, lieber ein Haus im Wert von 300.000 in ein paar Tagen um 200.000 verkauft und schnell 12.000 Provision kassiert, als ein Halbes Jahr lang mit hunderten Kunden das Kais anschauen und keiner kauft es für 300.000.
Da hilft ihn auch die theoretische Provision von 18.000 nichts, wenn er das Haus nicht an den Mann bekommt.
Deshalb, der Makler will das schnelle Geschäft. Manchmal ist es halt so, dass der Hausverkäufer einen unrealistischen Preis vorgibt. Deshalb sind viele Bruchbuden zu einen erhöhten Wert am Markt.

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lissilein
1
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dem kann ich nur zustimmen

uns gehts gleich! ein haus zu kaufen ist keine Option mehr. günstiger ist es bereits, ein Grundstück zu kaufen und dann selbst zu bauen - sofern man kann und darf und man die zeit hat. die Grundstückspreise mit Maklergebühren sind auch nicht mehr normal. Sofern man keine Schulden für 30 Jahre aufnimmt oder erbt, kann sich das ein normal arbeitender Mensch nicht leisten

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DukeNude
1
4
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komisch

ich hab genau das Gegenteil erlebt. Die meisten Makler inkl. Banken haben gemeint, ich kriege für unser altes Haus max. 200.000,- (Makler) bis 230.000,- (Banken). Dann war es ohne Makler auf willhaben und ein paar Tage später waren wir bei 310.000,- und weg war es. Länger wollten wir dann gar nicht mehr warten.

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Balrog206
2
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Selber

Hand anlegen is noch günstiger !

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DukeNude
2
12
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Äpfel mit Birnen vergleichen

Was kosten ein Haus? Fragen Sie das mal einen Baumeister. Höhere Vorgaben der Gemeinde bei der Energieeffizienz. Höheres Umweltbewusstsein selbst.
Ich habe selbst vor 5 Jahren gebaut. Damals war der Sprung von 2- auf 3-fach-Verglasung. Das alles macht ein Haus generell schon teurer noch ohne Einbeziehung des aktuellen Facharbeitermangels. Dann geht man angeblich wieder weg vom Billigziegel mit Styropordämmung, billigem Gipsputz usw, somit wird das auch erklärbar.

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