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Minus bei Arbeitslosen Kärnten investiert 11,7 Millionen Euro in den Arbeitsmarkt

Derzeit ist der Arbeitsmarkt in Kärnten noch relativ stabil. Im September Minus bei den Arbeitssuchenden von zwei Prozent. Im Oktober rechnet AMS-Chef Peter Wedenig allerdings wieder mit einem leichten Plus.

AMS-Chef Peter Wedenig: Im September lag das Minus bei den Arbeitssuchenden noch bei zwei Prozent © ©helgebauer
 

Das Arbeitsmarktservice Kärnten investiert im Jahr 2019 insgesamt 11,7 Millionen Euro in den zweiten Arbeitsmarkt. Das erklärte AMS-Geschäftsführer Peter Wedenig am Dienstag vor Journalisten. Anlass war das 20-Jahr-Jubiläum der gemeinnützigen Organisation "4everyoung.at", die vor allem ältere Arbeitslosen am Weg zurück in den ersten Arbeitsmarkt unterstützt.

Auch das Land Kärnten unterstützt diese Aktivitäten des AMS. Insgesamt investiert das Land heuer rund 8,5 Millionen Euro über den sogenannten territorialen Beschäftigungspakt in den Arbeitsmarkt. Dabei brauche es Projekte wie 4everyoung, sagte Finanzreferentin Gaby Schaunig (SPÖ): "Nach wie vor haben Menschen, die nicht hundertprozentig gesund sind, nicht die richtige Ausbildung mitbringen oder das passende Geburtsjahr vorweisen, schlechte Karten bei der Jobsuche." In den Räumlichkeiten des Vereins gibt es eine Computerwerkstatt, eine Schneider- und Kreativwerkstatt, ein Onlineshop wird betrieben, es gibt Ausbildungen im Mediendesign, EDV-Schulungen und vieles mehr. Seit der Gründung vor 20 Jahren habe man mehr als 700 Personen betreut, sagte Geschäftsführerin Sonja Mitsche.

Derzeit ist der Arbeitsmarkt in Kärnten noch relativ stabil. Laut Wedenig ist die Zahl der Arbeitssuchenden im September neuerlich gesunken, und zwar um zwei Prozent. Die Arbeitslosenquote liegt bei 7,4 Prozent, steigende Zahlen gibt es lediglich bei älteren Arbeitslosen. Auffallend in der Statistik ist, dass in den Bereichen Bau, Metall und Elektro, bei Technikern und im Gesundheitsbereich die Zahl der offenen Stellen zweistellige Rückgänge aufweist, am Bau sind es sogar 33 Prozent. Wedenig erklärte, die Konjunktur schwenke auf ein langsames Wachstum ein, das zeige die geringere Nachfrage nach Personal. Derzeit, so betonte er, sei die Lage aber stabil.

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