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Mehrheit der StimmenBulgarin Georgiewa setzt sich bei IWF-Chefposten durch

Im Rennen um den IWF-Chefposten soll sich die Bulgarin Kristalina Georgiewa gegen Jeroen Dijsselbloem durchgesetzt haben. Allerdings waren Freitagabend noch Fragen offen.

Dijsselbloem, Georgiewa
Dijsselbloem, Georgiewa © APA/AFP/Louisa Gouliamaki/Emmanu
 

Die Bulgarin Kristalina Georgiewa hat sich im Rennen um den Chefposten beim Internationalen Währungsfonds (IWF) durchgesetzt. Ihr niederländischer Kontrahent Jeroen Dijsselbloem gratulierte Georgiewa am späten Freitagabend, nachdem die EU-Finanzminister stundenlang über die Personalie beraten hatten.

"Ich gratuliere Kristalina Georgiewa zum Ergebnis der heutigen europäischen Abstimmungen. Ich wünsche ihr den größtmöglichen Erfolg", schrieb der frühere Eurogruppen-Chef und ehemalige niederländische Finanzminister auf Twitter. Dem Vernehmen nach hatte Georgiewa bei der Abstimmung mehr Stimmen erhalten als Dijsselbloem, die erforderliche qualifizierte Mehrheit aber verfehlt. Unklar ist auch, ob sie das Amt überhaupt antreten kann, ist sie doch älter als nach IWF-Regeln erlaubt.

Georgiewa soll der Französin Christine Lagarde folgen, die neue Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) werden und das Amt im November antreten soll. Der IWF wird traditionell von einem Europäer geleitet, die Schwesterorganisation Weltbank dagegen von einem US-Bürger.

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